[Test] Atom

Lesezeit: 3 Minuten

Jeder nutzt sie in irgendeiner Form. Manche nur ab und an, andere ständig. Die Rede ist von Texteditoren. Das der Standardtexteditor von Windows – namentlich „Notepad“ – nicht unbedingt der Beste ist, sollte klar sein. Viele Jahre war ich mit Notepad++ zufrieden. Mittlerweile haben sich die Dinge geändert und ich habe einen neuen Texteditor gesucht. Das Ergebnis findet ihr hier im Text.

Allgemein

Für was nutze ich einen Texteditor? Gerade beruflich habe ich viel mit SQL und XML Files zu tun. Diese müssen angezeigt und Formatiert dargestellt werden. Manchmal sind diese unformatiert – aus Logfiles – und müssen formatiert werden. Das sind die Hauptfunktionen die ich brauche. Notepad++ bot mir diese Funktionen, aber die 64-bit Variante bietet – warum auch immer – keinen Plugin Manager an.

Also suchte ich nach Alternativen und bin auf den noch jungen Texteditor Atom gestoßen. Dieser ist in erster Linie für Entwickler gedacht.

Design

Das Design ist schlicht und bietet von Haus 2 verschiedene Themes jeweils in hell und dunkel, somit also 4. Aber man kann auch andere nachinstallieren. Das Beste daran ist, das nicht nur der Texteditor sich ändert, sonder direkt die Farbgebung in den Dateien. So passt alles hervorragend zusammen.

Packages

Ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen ist der einfache Zugang zu neuen Features. Unter Settings findet man die Möglichkeit diverse Dinge zu installieren. Das können Themes sein, aber auch neue Funktion. So habe ich die Uhrzeit mit eingebunden, ein duplizieren der Zeile, Hervorheben von gleichen Variablen und vieles mehr. Das Einrichten erfolgt genauso einfach wie hier beschrieben.

Sonstiges

Da es sich um ein Texteditor für Entwickler handelt, gibt es auch eine GIT Integration. Im Footer sieht man dann woher die Datei stammt (Master oder der jeweilige Branch). Finde ich sehr praktisch.

Auf der linken Seite findet man den Ordner der aktuell geöffneten Datei. Das kann besonders praktisch sein, wenn man an einem Ort mehrere Dateien abgelegt hat und diese öffnen will.

Hat man eine Datei verändert wird – je nach Theme – ein Logo in der Tabbar angezeigt, so dass man sieht das diese verändert wurde.

Man kann Dateien per Drag & Drop in die Ecken oder an den Rand ziehen um eine weitere Ansicht zu öffnen bzw. in eine zu verschieben. So kann man gut Dateien vergleichen. Es gibt 4 Ansichten: oben links, oben rechts, unten links und oben rechts. Möchte man nur 2 kann man wählen ob oben und unten oder links und rechts. Die Wahl und die Einfachheit ist hier Trumpf.

Mein Senf

Unglaublich wie schnell ich von Atom begeistert war. Praktischer und vor allem Schöner als Notepad++ und das ohne Einschränkungen. Es ist immer noch ein Texteditor, dementsprechend sind es aber am Ende nur Nuancen was den einem von anderem abhebt.

Von meiner Seite ist Atom – gerade in der Softwareentwicklung oder bei Datenbankadmintstrationen – einen Empfehlung wert. Und das Beste habe ich noch gar nicht gesagt, Atom ist aktuell komplett kostenfrei nutzbar. Einfach mal einen Blick wagen, es lohnt sich!

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