[Comic] Batman: Arkham Asylum

Viele denken bei Arkham Asylum an das gute Videospiel und lassen den hochgelobte Comic aus den Augen. Da ich diesen noch nicht gelesen hatte, wurde es Zeit sich mal selbige zunehmen und genauer nachzuschauen was der Comic kann.

Batman: Arkham Asylum – ein düsteres Haus in einer finsteren Welt

Kennt ihr die Irrenanstalt in Gotham? Arkham Asylum ist nicht schon immer das was sie heute ist. Der Weg dahin wird von Amadeus Arkham in einem Tagebuch Stil präsentiert. Natürlich immer Häppchenweise. Der Höhepunkt ist wie er mit dem Mörder seiner Tochter umgeht.

Im hier und jetzt, gibt es im Arkham Aslyum einen Aufstand. Die „Irren“ stellen Forderungen, darunter sind neben verrückten Dingen auch das Batman persönlich zu ihnen kommen soll. Batman will den Aufruhr beenden und trifft direkt auf den Joker.

In Arkham Asylum steppt der Bär, alles wirkt noch verrückter. Ist nur Batman der Verrückte? Spielt sich alles in seinem Kopf ab? Sind die Irren im Irrenhaus oder sind sie draußen? Alles fragen die gestellt werden.

Mein Comic Senf

Wer Arkham Aslyum in die Hand nimmt wird erst mal überrascht. Überrascht von einem verrückten – mir ist der Wortwitz im Zusammenhang mit Arkham Asylum bewusst – Zeichenstil. Es gibt manchmal wenig oder sogar keine Panels. Diese Panels „liegen“ dann auf einem Bild. Die Zeichnung wirkt fotorealistisch aber auch überzeichnet. Krass, auffällig und wie gemacht für die Story.

Passend dazu werden die Aussagen von Joker in roten Text schon beinah in das Bild gemalt. Man möchte die Verwirrung hochhalten. Das ist hier ein Irrenhaus, die Insassen sind irre und das wird auch genauso dargestellt.

Das alles nach Irrenhaus klingt, kann ich auch an einem Beispiel zeigen. Und zwar wird die Behandlung von Two-Face gezeigt. Er ist von der Entscheidung der Münze besessen. Die Ärzte behandeln ihn so, das sein Wertesytem auf Tarot-Karten beruht. Dadurch hat er statt 2, mehrere tausend Varianten. Das Problem, er kann sich nicht mehr entscheiden auf Toilette zu gehen.

Ich hatte hohe Erwartungshaltung. Es gilt als moderner Klassiker, das Videospiel – was nur den Namen und grobe Züge übernommen hat – ist klasse, das muss doch ein guter Comic sein, oder? Gut ist der Comic allemal, zu mehr reicht es aber in meinen Augen nicht. Es zeigt viel über die Irrenanstalt, kann aber nichts „neues“ oder etwas anderes erzählen.

Meine letzten Worte:

Irre

Review

  • 7/10
    Story - 7/10
  • 8/10
    Zeichnung - 8/10
  • 7/10
    Einsteigerfreundlich - 7/10
  • 7/10
    Gesamteindruck - 7/10
7.3/10

Batman: Arkham Asylum

Erscheinungsdatum: 10.03.2009
Format: Softcover
Seiten: 132
Autoren: Grant Morrison
Zeichner: Dave McKean
Stories: Arkham Asylum

* Erklärung

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