[Comic] Doomsday Clock [1]

Lesezeit: 3 Minuten

DC Rebirth begann im Special besonders auffällig. Ein Zeichen – genauer ein Button – war zu sehen, den Comicfans nicht nur kennen, sondern der direkt zu Schnappatmung führt. Vor kurzem konnten wir das Button Event genießen. Die Folge ist Doomsday Clock.

Dieser Comic wurde mir von Panini Comics als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 1

Es ist der 22.11.1992 oder 23. und das Ende ist da. Die Europäische Union ist zusammengebrochen, Russland marschiert in einen Krieg und Nordkoreanische Raketen sind für einen Angriff bereit. Adrian Veidt wird festgenommen und verurteilt. Die direkten Folgen von Watchmen waren nicht so positiv, wie von Ozymandias erdacht.

Rohrschach bricht mit Adrian und einem Paar die auf die Namen Mime und Marionette hören, aus. Sie suchen Dr. Manhattan, dazu reparieren sie das Owlship und starten ihre Reise. Auch Bruce Wayne hat seine Probleme. Lexcorp will Wayne Enterprises kaufen und die Bürger von Gotham City haben genug von Batman.

Wie es die kosmische Fügung so will, landen die Watchmen Protagonisten im DC Universum. Sie teilen sich auf um Dr. Manhattan zu finden. Ozymandias geht zu Lex Luthor und Rohrschach zu Bruce Wayne. Als dann auch noch der Comedian auftaucht, ist alles bereitet für die Doomsday Clock.

Mein Comic Senf

Doomsday Clock ist genau das was ich erhofft habe. Es ist ein tolles Event – darf/soll man es überhaupt Event nennen? – oder schlicht ein starker Comic. Aber halt, bevor ihr in euren Comicshop lauft, habt ihr Watchmen gelesen? Wenn nicht dann ist das vorab Pflichtprogramm. Ihr werdet sonst deutlich weniger Spaß haben und vieles nicht verstehen.

Es gibt immer wieder Andeutungen aus Watchmen. So redet Rohrschach wie in Watchmen ohne Maske, alle behaupten er wäre nicht der Echte. Oder auch der Schreibstil, die Andeutung zum Ende der Welt, alles Dinge die von Watchmen kommen. Ein besonderes Lob bekommt hier Geoff Johns – der Mastermind der DC Welt – hat sich hier als Autor bewiesen und nicht etwa seinen Stil durchgedrückt. Er schreibt wie als wäre er Alan Moore. Ob ich das jetzt gut finden soll – aus Nostalgischer Sicht – oder schlecht finden soll – weil Johns kann ja einen guten eigenen Stil hat – weiß ich noch nicht. Erwähnenswert ist es allemal.

Es gibt genau wie in Watchmen Zeitungsausschnitte. Sie gehören einfach dazu. Das zusammentreffen von Comedian und Ozymandias ist ebenfalls gelungen, denn sie zeigt den Start von Watchmen nur verdreht. Was natürlich der Comedian direkt anmerkt. So was gefällt.

Aber auch DC Leser bekommen was geboten. Habt ihr Batman mal lesen gesehen? Das ist nicht zwangsläufig seine Stärke wie Rohrschach feststellen muss. Der Superman vom Cover ist noch nicht vorbei geflogen.

Wann spielt eigentlich Doomsday Clock? Die Geschichte spielt in der Zukunft der DC Kontinuität. Das heißt man kann nach dem Button Event direkt los lesen. Mit dem 12. Heft haben dann aber die normalen DC Reihen aufgeholt und man bekommt dann ein rundes Bild. Mal schauen 🙂 .

Das mir der Band gut gefallen hat, sollte nun klar sein. Dass das Ende auch noch stark war, lässt mich unruhig auf Band 2 warten. Geduld ist eine Tugend, blablabla. Wenn hier Watchmen bereits kennt, gibt es kein halten mehr: kauft den Band!

Meine letzten Worte:

Das Ende ist da

Review

  • 9/10
    Story - 9/10
  • 8/10
    Zeichnung - 8/10
  • 6/10
    Einsteigerfreundlich - 6/10
  • 9/10
    Gesamteindruck - 9/10
8/10

Doomsday Clock Band 1

Erscheinungsdatum: 02.04.2019
Format: Softcover
Seiten: 108
Autoren: Geoff Johns
Zeichner: Gary Frank
Stories: Doomsday Clock 1-3

* Erklärung

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