[Comic] Low [1]

Lesezeit: 2 Minuten

Fernab von Comics und Mangas sollten einigen von euch das Thema Roter Riese und der Weg zum Weißer Zwerg etwas sagen. Wenn nicht: das ist das Ende der Welt. Die Sonne dehnt sich aus, in unserem Universum wird es immer wärmer, bis die Sonne als Supernova explodiert. Die Folge: das Ende der Erde. Dieses schwere Thema widmet sich Low.

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 1: Stadt ohne Hoffnung

Wie in der Einleitung schon erwähnt ist dieses, nicht verhinderbare Ereignissen gestartet. Das Leben auf der Erdoberfläche ist nicht möglich. Die Menschheit hat sich in die Unterwasserwelt zurückgezogen. Man sucht nach bewohnbaren Planeten. Bisher ohne Erfolg und die Hoffnung ist bei den meisten dahin. In Salus – eine von 3 Städten – lebt Stel Caines mit Mann und Kindern. Sie ist eine Optimistin, die immer noch an eine Rettung glaubt und daran auch arbeitet.

Die Anzahl der noch lebenden Menschen wurde stark reduziert. Die Familie wird angegriffen. Stels Mann stirbt und ihre 2 Töchter werden entführt. 10 Jahre späte sucht sie immer noch nach einem Ausweg. Ihr Sohn Marik macht Ärger. Eine Sonde ist zurückgekehrt und muss von der Erdoberfläche geborgen werden.

Zusammen mit Marik macht sich auf zu diesem Himmelfahrtskommando und landen in der Stadt Poluma. Früher war es die Stadt der Gelehrten, mittlerweile wird es von Roln regiert, Bildung ist ein Fremdwort und Menschen lenken sich mit Sex ab. Es passiert noch viel, was ihr lieber selbst erlesen solltet.

Mein Comic Senf

Stel leidet stark unter Nihilismus. Sie sieht verkrampft alles als positiv an und muss immer an einen guten Ausgang denken. Dies wirkt teilweise schon etwas naiv und blauäugig. Dieser Optimismus wurde an manchen Stellen etwas übertrieben. In der Summe liefert es genau den Gegenpol zu Leichtfertigkeit die von den verbliebenen Menschen ausgestrahlt wird.

Die Zeichnung präsentiert sich in mehreren Ebenen. Zum einen sind sie recht bunt und mit einem Hauch Aquarell. Auf der anderen Seite sind mir 2-3 mal Köpfe aufgefallen, die extrem komisch aussahen. Sie waren dünner und langgezogen. Mir kam später in den Sinn, das es eventuell darstellen soll, das sie Unterwasser sind. Diese Momente sehen dennoch nicht wirklich gut aus.

Der Kontrast zwischen „es ist alles verloren“ und „wir schaffen das“ ist der Teil, der die Geschichte trägt. Es werden auch Nebengeschichten – die im Vergleich zum Ende der Menschheit – eher nichtig erscheinen, spannend mit eingebunden. Für ein deutlicheres Urteil, muss ich wohl oder über mehr Bände lesen.

Meine letzten Worte:

Untergangsszenario trifft auf Nihilismus.

Review

  • 7/10
    Story - 7/10
  • 7/10
    Zeichnung - 7/10
  • 7/10
    Einsteigerfreundlich - 7/10
  • 7/10
    Gesamteindruck - 7/10
7/10

Low Band 1 - Stadt ohne Hoffnung

Erscheinungsdatum: 01.10.2015
Format: Hardcover
Seiten: 176
Autoren: Rick Remender
Zeichner: Greg Tocchini
Preis: 24,80 €

* Erklärung

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