[Test] iPhone 6s Plus

Performance

Viele werfen in dieser Kategorie zahlen um her, Benchmark Ergebnisse und hast du nicht gesehen. Das will ich aus zwei Gründen nicht:

  1. weil es „nur“ Zahlen sind, die die Apps erst einmal erreichen müssen bzw. diverse Hersteller (egal ob vom Benchmark Test oder vom Gerät) gerne manipulieren und
  2. ich überhaupt nichts darauf gebe. Die gefühlte Geschwindigkeit ist viel wichtiger.

Und wie fällt diese beim iPhone 6s Plus aus?
Wahnsinn! Anders kann man es fast nicht sagen. Kein Ruckler, kein Hänger, alle Apps starten schnell. Geöffnete Seiten im Safari, sind auch Stunden später ohne Reload lesbar. Dies ist das Ergebnis des gestiegenen Arbeitsspeicher auf 2 GB. 2 GB? Das hat doch Android schon seit Jahren! Richtig, aber irgendwie bekommen die Hersteller es unter Android nicht so überzeugend wie Apple hin.

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Auch der neue A9 Chip trägt seine Leistung dazu bei. Es handelt sich dabei wieder um eine 64-Bit Architektur. Und wird dabei vom M9 Motion Co-Prozessor unterstützt. Dieser ermöglicht – unteranderem – das „permanente Zuhören“ von Siri via Hey Siri.

Bei allem Loben und Feiern muss ich ein wenig zurückrudern. 1-2 mal lies sich der Homerscreen nicht zurück drehen, ein kleiner Aussetzer, oder die Zukunft? Nach meinem bisherigen Eindruck, war es eine Ausnahme. Sicher, diese Kategorie muss sich über Monate bzw. Jahre beweisen, weil dann kommen erst die „Probleme“. Bisheriger Eindruck: Sehr gut!

Android vs iOS

Diesen Punkt wollte ich eigentlich nicht anbringen. Zu festgefahren sind die „Fan“-Lager, zu engstirnig und zu voreingenommen, sind die Meisten bei diesem Thema. Aber für alle Wechsler – egal ob von oder zu iOS – die Systeme sind schon deutlich unterschiedlicher als gedacht. Da ich schon ein iPad Mini hatte, war ich trotz allem überrascht wie anders die Bedienung ist. Es geht nicht nur um die auffällige andere Navigation (Zurück und Home Taste vs „nur“ Hometaste). Viele Dinge sind anders. Zum Beispiel der erste App Start. Es kommen dann oft „viele“ PopUps (eher negativ), die aber dann eine einfache Rechteverwaltung zum richtigen Zeitpunkt bieten (positiver Punkt).

Oder das Thema App Einstellungen. Das kannte ich schon vom iPad und trotzdem war ich irritiert. Es gibt in iOS drei Orte dafür:

  1. Einmal unter Einstellungen und dann die jeweilige App (um ein Großteil der Einstellungen pro App vorzunehmen),
  2. unter Einstellungen und Mitteilungen und dann die jeweilige App (um zu definieren wie eine App über Updates informieren darf/soll (gibt es übrigens auch bei der vorher erwähnten App-Einstellung)),
  3. und zu guter Letzt gibt es auch noch diverse Apps, die eine eigene Einstellung in der App haben (so wie Android).

Das Kontrollzentrum nimmt viel Platz ein (in etwa den halben Screen) ohne konfigurierbar zu sein. Wer den Flugmodus nicht braucht oder die Mobile Netzwerk Verbindung einschalten will, hat Pech gehabt. Die Zweigeteilte Benachrichtigungsleiste (Heute | Mitteilungen) ist ungewöhnlich, weil man es unter Android anders kennt.

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Einen anderen – nicht Standard – Klingelton auswählen (wenn man ihn nicht aus dem Store kaufen will) ist auch sehr mühselig. Nicht zu vergleichen mit Android. iTunes muss man zwingend installieren (oder über Garageband, aber dafür muss der Klingelton als Musik auf dem iPhone verfügbar sein). Die Prozedur ist dann doch etwas langwierig:

  1. App laden (für das laden von Klingeltönen)
  2. Klingelton „downloaden“
  3. iPhone an PC anschließen
  4. iTunes starten
  5. Lied auf den PC laden
  6. Und dann via Drag&Drop wieder auf’s iPhone schieben

Versteht mich nicht falsch, das mag negativ klingen, ist aber – bis auf das mit dem Klingelton – eigentlich eher als Unterschiedlich gemeint. Denn man bekommt ein anderes System, und das sollte jedem klar sein. Es ist nicht „nur“ ein anderes Smartphone.

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