Nachdem am 29. Juli Microsoft Windows 10 veröffentlicht hat und damit das „Unendliche“ Betriebssystem vorgestellt hat, gab es am 12.11.2015 das erste große Update. Was es kann, gibt es wie gewohnt, in den nächsten Zeilen.

Updateprozess

Wie ihr es ahnen könnt, habe ich am 12.11 geprüft, geprüft und geprüft, aber nicht wie beim Initialen Update, eine Updatemeldung erhalten. Nachdem ich diverse Seiten durchgeforstet hatte, stellte ich fest das es einige Gründe geben könnte, warum kein Update angeboten wird. Keines dieser traf auf meine Konfiguration zu. Also griff ich zum Media Creation Tool. Nach einigen Downloads und Wartereien wurde mir die Installation angeboten. Danach ist alles bekannt. Ein Installationsscreen wird angezeigt, die Daten werden „übernommen“ und dann begrüßt einen das „neue“ Windows 10.

Was ist neu?

Im Startmenü gibt es nun beim Bearbeiten der Kachelgröße, direkt daneben ein Piktogramm was deutlich macht, was diese Kachelgröße bedeutet.

Ebenfalls neu – auch wenn aus alten Windows Versionen bekannt – ist die Titelleiste. Diese ist, wenn es das aktive Fenster ist, in der System Farbe gefärbt. Das trägt zur Übersicht bei und sieht wirklich ziemlich schick aus.

Auch das Kontextmenü von der Taskleiste hat ein neues – dunkleres – Design bekommen. Das Kontextmenü ist übrigens in dem Startmenü und auf der Taskleiste steht’s dunkl. Sonst ist das Kontextmenü hell.

Im Edge gibt es nun eine Tabvorschau. Des Weiteren hat er ECMAScript-, CSS3- und HTML5 Features bekommen. Wer mehr als ein Windows 10 Gerät verwendet – was ja im Sinne von Microsoft sein dürfte – kann nun Leselisten und Lesezeichen über Geräte hinweg synchronisieren.

Cortana funktioniert nun auch ohne Microsoft Account, geprüft hab ich dies aber nicht. Aber auch Musik erkennen kann nun Cortana. Es gibt noch weitere Verbesserungen, diese betreffen zum einen Termine und Benachrichtigungen zum Beispiel auf dem Smartphone. Beides muss über einen längeren Zeitpunkt geprüft werden.

Es ist nun möglich festzulegen, wo Apps, Dokumente, Musik, Bilder und Videos automatisch gespeichert werden sollen.

Die alte App schließen Funktion von Windows 8 ist wieder zurück. Man kann nun einfach die App nach unten ziehen und schon wird diese geschlossen. Das Funktioniert aber nur im Tablet-Modus. Was ich sehr nett fand, war die SNAP Funktion. Also das anordnen von mehreren Fenstern nebeneinander. Nach dem Wechseln in den Tablet Modus werden diese immer noch nebeneinander dargestellt, das war früher nicht so. Auch der „Trennbalken“ ist nun touchfreundlicher.
Für den Sperrbildschirm gibt es nun 3 verschiedene Varianten. Das wären „Windows-Blickpunk“, „Bild“ oder „Diashow“. Ist „Windows-Blickpunkt“ nicht gewählt, können auch „Unterhaltung, Tipps, Tricks und mehr auf dem Sperrbildschirm“ angezeigt werden.

Mein Senf

Insgesamt ein doch umfangreicheres Update, als auf den ersten Blick gedacht. Die dicken Brocken kommen aber sicher noch. Es sei noch gesagt dass dieses Build wohl auch auf der Xbox und diversen Smartphones landen wird. Das Betriebssystem für alle Geräte beginnt sich zu verbreiten. Bisher gefällt es mir ehrlicherweise gut.

Auch wenn ich nicht unerwähnt lassen will, das der Edge nachdem Ruhemodus immer wieder nicht benutzbar ist. Das ist aber seit Anbeginn so. Das gibt einige Abzüge in der B-Note.

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

5 Comments

  1. […] geprüft, ganz im Gegenteil ich habe mich über die neuen Funktionen gefreut und einen kleinen Test rausgehauen. Gestern dann die große Überraschung. Ich wollte ein Dokument drucken und mein […]

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  2. […] wir vor. Windows 10 läuft seit einiger Zeit schnurrend auf dem Surface Pro 3. Der Edge ist schnell und zeigt sich oft […]

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  3. […] in den Händen halten und verwenden. Da mir Microsoft (siehe Senf) und Windows (Siehe Surface und Win10) immer mehr zusagt, ist es nur logisch das auch mal ein Smartphone Test folgen würde. Nun ist es […]

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  4. […] untermauern. Wer einen weniger einseitigen Windows 10 Bericht lesen will, der schaue hier oder […]

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  5. […] Wahl fiel auf einen der Vorreiter: f.lux. Getestet habe ich das Ganze auf dem Surface Pro 3 mit Windows 10. Wenn langsam die Sonne untergeht, beginnt für f.lux die Arbeit. Schritt für Schritt stellt f.lux […]

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