Es ist angerichtet! Das Finale der Western Conference steht fest und startet am Sonntag. Zeit sich die beiden Konkurrenten anzuschauen und eine Bewertung abzugeben, welche Franchise werden die NBA Finals 2017 bestreiten. Wie gut sind die Warriors wirklich? Wie oft muss man die Spurs noch unterschätzen? Antworten gibt es jetzt!

warriors

Golden State Warriors

Wie zu erwarten war, hatten die Warriors keine Probleme gegen die Jazz. Das Scheitern in den Finals 2016 hat bei den Warriors dazu geführt, das man jedes Spiel ernst nimmt. Die letztjährigen Warriors hätten den Jazz sicherlich ein Spiel geschenkt. Dieses Jahr waren die Warriors hellwach und haben die Jazz als Ganzes ziemlich auseinander genommen. Einmal kamen die Jazzer auf über 100 Punkte. Das zeigt wie stark und fokussiert die Warriors am oft vergessenen Ende agieren. Außer in Spiel 4 haben die Warriors die Jazz nur „knapp“ geschlagen – im Schnitt 11 Punkte. In Spiel 4 gab es dann 26 mehr für die Warriors. In keiner Phase hatten wir es mit einem knappen Duell zu tun, die Jazz waren schlicht nicht auf den abnormalen Warriors Niveau.

Auf wenn sollten sich die Spurs in ihrem Scouting Report einstellen? Was soll man da nur antworten? Die „größte“ Schwachstelle der Warriors ist die Center Position, wenn man klein spielt, ist Green aber defensiv ein Biest. Die Warriors sind mit Abstand das beste Team in dieser Saison und haben kaum echte Schwächen. Das Kerr weiterhin nicht das Team betreuen kann – an der Stelle gute Besserung – könnte beim Coaching Duell, deutlicher die Zeiger auf Popovich richten. Auch wenn man klar sagen muss, das Mike Brown nicht gerade unerfahren als Headcoach ist und die Warriors sind eingespielt.

San Antonio Spurs

spurs

Die Serie versprach so viel und schien nach Spiel 1 bereits entschieden – wohl gemerkt nicht ganz mein Eindruck, aber von einigen. Denn die Rockets haben die Spurs mit 126 zu 99 weggefiedelt, in San eAntonio wohlgemerkt. Klar das niemand mehr auf die Spurs setzten wollte. In Spiel 2 konnte man genau das Gegenteil erleben. 25 Punkte mehr konnten die Spurs erzielen. In selbigen Spiel wurde Tony Parker vom Platz getragen – Saison beendet und damit auch die Chancen für die Spurs? Spiel 3 konnten sich die Spurs knapp schnappen, um dann in Spiel 4 wieder von den Rockets vermöbelt zu werden. Sind diese Playoffs langweilig? Vielleicht, aber Spiel 5 gab so viel zurück (zumindest mir). Es war spannend und es wogte hin und her. Der Buzzer Beater der Spurs kam zu spät, was Pop Mega aufregte. Gasol sollte einen Screen stellen, blieb aber lieber in der Zone. Die Overtime lebte mehr von der Spannung, als von tatsächlich guten Momenten. Und wieder war der Buzzer Beater – diesmal zum Ausgleich für die Rockets – etwas zu spät. Und wieder mussten die Spurs auf jemanden verzichten, und zwar auf den wichtigsten Spieler: Kawhi Leonard. Also in 6 wird nicht gehen? Denkste! Die Spurs haben sich auf fremden Platz mit 39 Punkten durchgesetzt.

Wenn wir über die Spurs reden, unterschätzen wir sie und Coach Pop immer. Sie sind zu alt, längst über den Zenit und außer Leonard (selbst das zweifeln einige an) ohne Stars. So oder so ähnlich könnte man es meinen. Aber ehrlicherweise habe ich mich genau auf dieses Duell gefreut. San Antonio hat die starke Offensive der Rockets – die in gewisser Form – der von den Warriors gleicht, Einhalt geboten. Houston hat nur ein Spiel nicht gewonnen, in dem sie mehr als 100 Punkte erzielt haben. Die Defensive der Spurs ist elitär. Die Offensive bleibt immer noch eine der Besseren der NBA, auch wenn sich die Spielweise in den letzten Jahren geändert hat. Bisher haben die Spurs in jeder Runde die spannendste Serie gehabt und wird das hoffentlich auch in den Conference Finals fortführen. Fragezeichen belieben nur noch hinter Leonard, ohne ihn wird es gegen die Warriors schwer, er sollte aber wieder am Sonntag auf dem Hardwood stehen.

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Die Warriors sind der Favorit auf den Titel 2017. Sie sind fokussierter als in den letzten Jahren. San Antonio hat in Runde 2 gezeigt wie sie mit Teams mit hohen Pace und vielen Dreiern umgehen können. Die Warriors sind aber auf einem deutlich besseren Niveau als die Rockets. Dazu kommt die stärkere Defensive. Wenn wir diese Serie 10 mal spielen würden, könnten die Spurs zweimal weiterkommen. Dabei müssen viele Dinge für San Antonio richtig laufen. Dementsprechend gibt es eine Welt, in der die Spurs eine echte Chance haben, sie sind aber minimal. Diesmal wird es aber kein Sweep. Die Warriors in 6.

warriors spurs

4:2

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

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