[Comic] Green Arrow [1]

Im DC Rebirth Universum geht es heiß her. Diverse Helden haben schon den Weg zu mir gefunden, diesmal möchte ich euch Green Arrow vorstellen. Und zwar den ersten Megaband mit fetten 12 US-Heften und 276 Seiten. Nur mal zur Verdeutlichung eine Seite kostet 0,09 € oder man bekommt für einen Euro knapp 10 Seiten. Was kann der Band – außer Dick und Fett zu sein?

Dieser Comic wurde mir von Panini Comics als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 1: Der neunte Zirkel

Bevor ich mit dem Megaband anfange ein paar allgemeine Details. Oliver Queen lebt hier in Seattle und hat eine Halbschwester Emiko Queen. Diese ist die Tochter von Robert Queen und Shado. Black Canary – aka Dinah Lance – kennt Green Arrow, weiß aber nicht wer hinter Maske steckt und hat somit auch keine Beziehung zu ihm. Diggle ist auch dabei, hat sich aber mit Oli verkracht. Somit eine leicht andere Voraussetzung gegenüber der TV-Serie.

Auf den Straßen von Seattle verschwinden Obdachlose, immer wieder. Green Arrow geht dem nach. Black Canary steht ihm zur Seite und sie entdecken schnell sogenannte Untergrund Menschen, die die Obdachlosen entführen, schließlich vermisst sie niemand. Oli und Dinah kommen sich in der Folge näher. Bei Queen Industries deckt Oli Unregelmäßigkeiten auf. Und wird deswegen entführt (Spoiler: von Shado und Emiko).

Das führt dazu das Oli alles genommen wird. Er verliert sein Geld, wird des Mordes bezichtigt und als Betrüger abgestempelt, schließlich hat er die Gelder veruntreut. Mit dieser Hypothek versucht er herauszufinden, wer hinter alledem steckt und der Weg führt ihn zum neunten Zirkel.

Wenn Kriminelle Geld brauchen, können sie nicht zu einer Bank gehen. Hier hilft der neunte Zirkel, dieser verleiht Kriminellen Geld. Von einem Schiff – der Inferno – operiert der neunte Zirkel. Mit der Hilfe von Diggle und Black Canary versucht Green Arrow den neunten Zirkel zu vernichten.

Die obligatorische Insel taucht auch noch auf, aber nicht als Rückblende. Black Canary, Diggle und Green Arrow stranden auf dieser Insel, nur um dort auf weitere Probleme zustoßen. Alleine der Name der Insel, sollte das Leben auf der Insel verdeutlichen. Sie heißt die Insel der Narben. Rückblenden von den ersten Tagen zwischen Oli und Emiko hingegen, werden dem Leser näher gebracht. So dürfen wir Emiko verfolgen wie sie einem mysteriösen Uhrmacher das Handwerk legen möchte. In den letzten Heften dürfen wir nochmal Zug fahren und etwas auf den Weltfrieden hoffen.

Mein Comic Senf

Die Geschichte ist richtig gut, der Band ist üppig gefüllt und weiß durch seine Wendungen zu überzeugen. Die Rückblenden auf Emiko ist durchaus interessant. Immer wieder habe ich mir überlegt wann ein Paperback Abschluss möglich gewesen wäre, aber das Ganze in einen Megaband zu veröffentlichen, ist echt eine gute Idee von Panini gewesen.

Auch wenn die Zeichnungen mich von Beginn an überzeugt haben, sind leider manche Darstellungen von Oli, gerade in den späteren Heften, einfach gehalten. Das ist unter anderem die Folge der verschiedenen Zeichnern in diesem Band. Dieser Stil gefiel mir dann nicht mehr so, auch wenn sich das Problem nur auf vereinzelte Panels beschränkt hat.

Die letzten beiden Heften haben das Ergebnis zwar nicht negativ beeinflusst, so richtig wertvoll waren die Hefte aber keineswegs.

Würde ich den Band empfehlen? Na klar! Es gibt keinen Grund nicht in den Green Arrow Megaband zu lesen. Die Fans der Fernsehserie bekommen eine gute, etwas andere Geschichte und es fängt mal nicht mit einer Insel an. Also lieber Leser: greift zu!

Erscheinungsdatum: 18.07.2017
Format: Softcover
Seiten: 276
Autoren: Benjamin Percy
Zeichner: Otto Schmidt, Juan Ferreyra, Stephen Byrne
Stories: Green Arrow: Rebirth, Green Arrow 1-11

Meine Wertung:

vollvollvollvollhalb

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