[SENF] Die Kraft von Musik

Lesezeit: 2 Minuten

Die Einen werden es Wissen, Anderen ist es schlicht komplett egal. Die Rede ist von der Macht die Musik besitzt. Aber wieso kann Musik eine Stimmung untermauern oder komplett umkehren?

Der Grund des Musikhörens

Es gibt kaum Menschen die keine Musik hören – die Tauben seien selbstverständlich ausgeklammert. Sei es bewusst oder unbewusst, zum Beispiel in Einkaufszentren, Filmen oder vom Sitznachbar in der S-Bahn, der entweder alle Beschallen muss oder nur Ultralaut irgendwas versteht.
Aber warum hören wir bewusst Musik? Weil es viele positiven Elemente hat! Ich kann mich ablenken, ob nun aus Liebeskummer, aus Langeweile oder von der Belastung durch Sport. Es motiviert zum Bewegen, manche zum Tanzen. Trockener Lese- oder Lernstoff wird weniger anödend und im Zweifel kann ich mich an die Lösung für Frage 3 erinnern, weil beim Lernen mein Lieblingslied lief.

Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Victor Hugo

Wissenschaftlicher Standpunkt

Das mag ja alles stimmen und bekannt sein, aber warum fühlt man sich so gut dabei? Es gibt sogar Musiktheraphie. Also das Therapieren von seelischen, körperlichen oder geistigen Problemen. Sie dient als Schmerztherapie, unter anderem bei Schlaganfallpatienten. Hören ist ein sinnliches Erlebnis, das sowohl subjektive als auch emotionale Assoziationen zur Musik herstellt, und damit insgesamt ein aktiver Vorgang ist.
Was für uns Genuss ist, ist für unser Nervensystem Stress. Es werden beim Musik hören Lernprozesse in unserem Gehirn aktiviert. Die vielen Informationen – die in einem Musikstück stecken – werden eingeordnet und verarbeitet. Wir assoziieren auch sofort Momente aus unserem Leben mit diversen Melodien, so dass wir noch emotionaler auf diese Reagieren.

Allein die Vorfreude auf ein Musikstück sorgt dafür, dass das Motivationshormon Dopamin im Gehirn gebildet wird (Nucleus caudatus). Wenn man dann die Musik hört (Nucleus accumbens), werden Glückshormone (Endorphine) an mehreren Stellen in den Basalganglien ausgeschüttet, tief im Inneren des Gehirns. Ganz schön viele Hormone, aber noch lange nicht alle. Das Hormon Oxytocin kann sich auch noch in solchen Momenten dazugesellen, verbunden mit einem wohligem Gefühl und dem Gefühl geborgen zu sein. Ähnliche Gefühle lösen übrigens nur Liebe und Drogen aus. Das gibt der Aussage „Sex, Drugs and Rock’n’Roll“ eine ganz andere Bedeutung.

Die Musik ist die Sprache der Leidenschaft.
Richard Wagner

Warum das Equipment wichtig ist

Klar um Musik zu genießen braucht man ein Abspielgerät, ein Medium und eine Ausgabemedium. Aber je besser diese sind, desto besser kann man sich darauf konzentrieren. Ob es nun die Geräuschunterdrückung ist, das Kristall klare Lied oder das Dröhnen der Bässe, man ist mittendrin statt nur dabei.

Mein Senf

Musik ist Leben! Mir geht es sogar so, das ich nur weiß was fehlte, wenn ich wieder Musik höre. Eine Offenbarung! Probiert es gleich nach diesen Zeilen aus. Legt euer Lieblingsmusikstück auf und merkt wie eure Hormone sich ausbreiten und sich ein wohliges Gefühl langsam den Weg über den Körper sucht. 😎

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