[NBA] And the NBA winner 2016 is…

Lesezeit: 3 Minuten

Ich bin ehrlich, einen eigenen Blog für den neuen NBA Meister, wollte ich eigentlich nicht schreiben. Aber was die diesjährigen NBA Finals geboten haben, gehört aufgeschrieben. Es waren denkwürdige Finals! Wie verliefen die Finals, und warum ist das alles so besonders? Das gibt es hier!

Spiel 1 und 2

Die Finals begannen genauso wie es viele erwartet hatten. Die Golden State Warriors machten mächtig Dampf und ließen die Cavs wie eine Schülertruppe zurück. Das schlimme daran aus Cavs Sicht: nicht Curry und Thompson machten den Unterschied, sondern die Bank. Die Warriors Bank – angeführt von Shaun Livingston – nahmen die Cavaliers Schritt für Schritt auseinander. Ergebnis nach 2 Spielen? 48 Punkte plus für die Warriors. Dazu kommt die beste Reguläre Saison der NBA Geschichte und Heimrecht.
Die Überschneidung von Fußball EM und NBA schien mir nicht sonderlich groß, da die NBA Finals, sicherlich nach spätestens 5 Spielen, beendet seien würden.

Spiel 3 – oder „Ausrutscher“

Die Cavs waren sauer und verprügelten die Warriors in Spiel 3 in der Quicken Loans Arena. 30 Punkte Unterschied legten die Cavaliers auf das Hartholz. LeBron lieferte ein Double Double ab (32 PTS, 11 REB). Auch Irving war mit 30 Punkten vorne dabei. Die Splash Brothers wurden Defensiv sehr gut aus dem Spiel genommen.
Die Reaktion: Da muss schon viel zusammenlaufen. Die Warriors trafen schlecht, hatten keinen guten Tag und die Cavaliers trafen sehr gut. So etwas passiert. Sollte aber nicht die Finals entscheiden.

Spiel 4 – oder alles ist vorbei

Und genau diese Reaktion wurde in Spiel 4 bestätigt. Die Warriors gewannen das Auswärtsspiel in Cleveland. Curry lieferte endlich ab und war mit 38 Punkten der Spieler mit den meisten Punkten erzielt hatte. LeBron und Green hatten eine folgenschwere Auseinandersetzung. Diese führte zu einem T für Green im Nachhinein. Da Greens Punktekonto voll war, wurde er für Spiel 5 gesperrt. Aber egal. Von einem 3-1 kam noch nie jemand zurück, so wird es auch diesmal laufen. Der Repeat der Warriors ist nur noch eine Formsache. wenn nicht in Spiel 5, dann wenigstens in Spiel 6 mit Green.

Spiel 5 – die Anomalie

Diesmal gab es zwar auf beiden Seiten Topscorer, aber was Irving und James ablieferten war einfach nur unfassbar. Noch nie gab es in den Finals ein Scoringduo, was jeweils über 40 Punkte auflegte. Die Cavs waren heiß, aber trotzdem wollte immer noch niemand sie für voll nehmen. Da Green pausieren musste. fehlte ein wichtiger Bestandteil im Kader der Warriors. Im nächsten Spiel ist er wieder dabei und wird die Warriors zum Titel führen. Die Finals MVP Trophäe bekommt er dann logischerweise auch noch. So die Expertenmeinung.

Spiel 6 – James der wahre Finals MVP

In Spiel 6 ging es wieder nach Cleveland. Defend the Land hieß es hier. Und James wurde endgültig zum Finals MVP. Mit 41 Punkten war er klar der Spieler mit den meisten Punkten, auch ein Plus/Minus Wert von +26 konnte nur von Tristan Thompson (+32) überboten werden. Aber es fehlte Bogut als Anker in der Defensive, für Spiel 7 würde er ebenfalls ausfallen.
Mit diesem Lauf hatte niemand gerechnet. Es wird ein Spiel 7 in der Bay Area geben. Ein Zweifel an den Favoriten gab es aber immer noch nicht. Die Warriors sind heiß, die Warriors werden gewinnen…blablabla.

Spiel 7 – I’m home

LeBron wollte den Titel und er bekam ihn. Dafür musste er „nur“ ein Triple Double (27 PTS, 11 REB, 11 AST) auflegen. Ein Triple Double in einem Siebten Finalspiel gelang bisher nur Jerry West (1969) und Jams Worthy (1988). Es war das knappeste Spiele in den Finals und auch das Spannendste. Ein typisches „Do or die“ -Game. Green erzieltze im ersten Viertel noch 22 Punkte, danach baute er aber ab, bzw. die Cavs hatten einen König!

Die Splash Brothers blieben in Spiel 7 mit 6 von 24 eher blass. In den Serie konnten Irving und James insgesamt 56,6% der Cavs Punkte erzielen. James brach danach in Tränen aus und wurde mit dem Finals MVP ausgezeichnet. Er legte in alle Statistisch wichtigen Werten die besten Zahlen auf. Wie man hier sehen kann:

29.7 PTS, 11.3 REB, 8.9 AST, 2.6 STL, 2.3 BLK

Damit bescherte LeBron der Sport gebeutelten Stadt Cleveland den ersten NBA Titel überhaupt. Seit 52 Jahren hatte Cleveland keinen Titel mehr in den großen US-Amerikanischen Sportligen gewinnen können, was besonders im amerikanischen Sport schwerer wegen der „Belohnung“ eines schlechten Teams mit dem Draft. Auf die Frage, warum es der Titelgewinn anders anfühlt als mit Miami sagte LeBron kurz und knapp „I’m home„.

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