[Comic] Black Bolt [1]

Lesezeit: 2 Minuten

Mittlerweile habe ich Comixology lieben und hassen gelernt. Warum? Zum einen weil gefühlt jeden Tag neue und teilweise seht gute Angebote verfügbar sind. Zum anderen, weil ich dadurch mehr Geld ausgebe. Aber man stößt so vielleicht auch mal auf eine Perle. Diesmal: Black Bolt Volume 1.

Volume 1: Hard Time

Direkt zu Beginn sehen wir die Namens gebende Hauptperson Black Bolt gefangen. Wo er sich befindet und warum er gefangen gehalten wird ist nicht klar. Er kann sich zwar von seinen Ketten befreien, aber das Gefängnis wirkt anders. Irgendwie war es zu leicht und auch keine Wachen stehen ihm im Weg.

In Attilan herrscht mittlerweile Maximus. Da dieser im Gefängnis war, werden sie wohl die Plätze getauscht haben. Die große Überraschung kommt dann als Black Bolt reden kann, ohne das etwas passiert, er hat seine Kräfte verloren. Mit der Möglichkeit zu reden, ist Black Bolt überfordert. Er trifft auf weitere Insassen, die tatsächlich Verbrecher sind. Sie werden mit der Zeit seine Freunde.

Der Gruppe gelingt es ihre Kräfte (kurzzeitig) wieder zu gewinnen. Wer der Jailer – Gefängniswärter – ist und was es mit der gesamten Gefangenschaft auf sich hat, ist die große Frage und wird emotional auf die Spitze getrieben.

Mein Comic Senf

Das erste was auffällt, ist – neben den Preis von 0,89 € – die Zeichnung. Diese ist absolut faszinierend. Denn Christian Ward zeichnet nicht immer sauber, der Anzug von Black Bolt sieht manchmal aus, wie wenn ein Kind ihm Striche aufgemalt hätte. Dann gibt es aquarellige Zeichnungen, die sowohl von den Motiven, als auch von der Farbgebung stark reduziert sind. Jedes Panel weiß zu gefallen und unterstützt die Geschichte. Im ersten Issue nach diesem Band ist Christian Ward kurz raus, um danach wieder Black Bolt zu zeichnen. Ein guter Grund weiter zu lesen.

Black Bolt ist Klasse! Und damit meine ich nicht nur die Geschichte und den Comic, sondern auch der Hauptprotagonist. Er ist innerlich zerrissen und empathisch, oder wie erklärt ihr euch das er lieber Fremde Straftäter befreien will, als wieder nach Hause zu fliehen? Das sich The Absorbing Man über seinen echten Namen lustig macht, ist verständlich, den richtig „geheim“ kann man damit nicht sein.

Dieser Band enthält eine abgeschlossene Geschichte und fühlt sich genauso an. Er ist auf das wesentliche reduziert und geizt mit Charakteren, manchmal reichen wenige gute aus. Ein Fazit kann bei diesem Band nur positiv ausfallen. Klare Empfehlung!

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