[Manga] Becoming a Girl one Day [1]

Lesezeit: 2 Minuten

Stell dir vor dein Kumpel kommt von einem Tag zum anderen, als Frau in die Schule /  auf Arbeit. Mit diesem Thema spielt der Manga Becoming a Girl one Day. Was diese interessante Idee taugt, möchte ich nun filetieren.

Band 1

Die Geschichte dreht sich um die beiden Jungs Nao Mamiya und Miyoshi. Sie sind beste Freunde und tragen immer Wettkämpfe aus, die Mamiya oft gewinnt. Dabei kollabiert er. Und er kommt nach seinem Krankenhausaufenthalt als Frau zurück.

Miyoshi hat eine Frauenalllergie und dementsprechend scheut er den Kontakt zu seinem alten Kumpel Mamiya. Die Spiele finden wieder statt und Mamiya hat nun keine Chance mehr. Äußerlich ist Mamiya zwar ein Mädchen, aber innerlich noch immer ein Mann. Also könnte man behaupten das es sich um einen Boys-Love Manga handelt.

Mamiya zeigt gerne was sie hat, während Miyoshi sich überwinden kann und mit Mädchen redet. Das Verhältnis zu Mamiya bleibt aber angespannt. Mamiya bekommt ihre erste Regel. Miyoshi fragt sich was der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe ist. Mamiya ist erneut Kraftlos und eine erneute Rückverwandlung ist möglich.

Mein Manga Senf

Die Grundgeschichte gefiel mir schon mal, aber die Umsetzung ist einfach unglaublich dämlich. Meine erste Annahme – es gibt ja keine Erklärung außer „Ist jetzt so, und die Haare wachsen dann“ – Mamiya war immer eine Frau, mit äußerlichen männlichen Geschlechtsorganen (merkt man ja was man da „unten“ hat, schließlich gehen sie auf die Highschool). Mamiya hat dann plötzlich Brüste, wo kommen die her? Traut sich im Bikini zu zeigen, wo ist der Penis? Dann bekommt er die erste Regel, also da muss wirklich alles „anderes“ sein. Das er/sie erneut „umgewandelt“ werden muss und eventuell wieder ein Junge wird, hat mir komplett den Spaß genommen. Was ist das für ein Arzt? Mal schauen was passiert oder wie? Und die Krone setzt das Ende der Geschichte auf. Denn Mamiya verpuppt sich 5 Jahren in Bettlaken 🤦🏼‍♂️ .

Kann man sich über diese Ungereimtheiten hinweg setzten, gibt es gute Momente. Zum Beispiel löst die erste Regel einen kleinen Spaß aus. Denn Männer würden das ja nicht aushalten, also ist Mamiya tatsächlich eine Woche krankgeschrieben.

Und sonst so? Bis zu den letzten Seiten hätte ich gesagt, das ich dem Manga noch eine Chance gebe, aber wenn der Mangaka sich schon keine Gedanken machen will, will ich auch so eine Faulheit nicht unterstützen. Das ist nicht durchdacht und hat Lücken an allen Ecken. Sorry so was brauche ich nicht.

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