Auf der Suche nach neuen Mangas hat mich eine japanische Kollegin auf Death Note aufmerksam gemacht (der Bekanntheitsgrad ist so hoch, das hätte mir auch jeder andere Manga Leser empfehlen können 😛 ). Die Bewertungen sahen gut aus und auch sonst hört man nur positives. Also hab ich in den ersten Band reingeschaut, und mich verliebt.

Dieser Manga wurde mir von Tokyopop als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Mangas findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 1

Dieser Manga beginnt mit Todesgöttern. Diese sind mittlerweile ziemlich faul geworden und wer Menschen tötet, wird bereits als Streber angesehen. Einer dieser Todesgötter ist Ryuk. Er ist im Besitz zweier sogenannter Death Notes (also Todesbücher). Mit diesem kann er Menschen töten. Einfach den Namen notieren, an das Gesicht denken und Schwups ist der Mensch an Herzversagen gestorben. Aber auch die Todesart kann notiert werden. Ryuk hat dummerweise eines dieser Death Note auf der Erde verloren. Später ergibt es sich, Ryuk war nur langweilig.

Das Death Note landet bei Light Yagami, 17 Jahre alt und Eliteschüler. Eine Anleitung erklärt ihm das Death Note. Ob er es nutzt? Der Leser erfährt es erst nicht, sondern er bekommt das Zusammentreffen des Todesgottes und Light mit. Danach wird erst in der Rückblende gezeigt, was Light alles mit dem Notizbuch angestellt hat.

Light möchte „böse“ Menschen, die eine Straftat begangen haben, bestrafen. Dafür bringt er sie alle um. Aber anstatt sich eine schreckliche Todesart ausdenken, lässt er alle an Herzversagen sterben. Jeder soll gewarnt sein, wer Böses tut, wird sterben. Damit ist die Langeweile für Ryuk beendet.

Interpol wird auf den Fall aufmerksam und schickt den unbekannten L in die Schlacht gegen Kira – so wird der mysteriöse Mörder der Mörder genannt. L findet schnell raus das sich Kira in Japan befindet und weiß auch das Kira Kontakt zur Polizei haben muss. Light ist der Sohn von Soichiro Yagami der wiederum Offizier bei der Polizei ist. So beginnt die wilde Verfolgungsjagd.

Mein Manga Senf

Ja Schande über mein Haupt, das ich so eine alte Serie noch nicht kannte, das ist schon etwas peinlich. Aber Death Note ist hervorragend! Direkt zu Beginn hat mich die Geschichte und die Charaktere in ihren Bann gezogen. Das Beste an der Geschichte ist die Nachvollziehbarkeit. Man versteht Ryuk, dem einfach nur langweilig ist. Lights Idee ist für viele Verständlich, aber auch warum L das verhindern will, ist einleuchtend.

Die Idee mit dem Todesbuch ist absolut gelungen, die Regeln werden nicht Eimerweise über einen ausgeleert, sondern man wird Schritt-für-Schritt heran geführt. Das gefiel mir sehr gut.

Was, du hast nur einen Band geholt?“ , wurde ich gefragt und ich weiß nun warum. Es gibt nur einen negativen Punkt, ich kann nicht direkt weiterlesen 🙂 . Da mir der Band so gut gefallen hat, habe ich direkt angefangen die Black Edition zu sammeln (ab sofort, dann die Tests für die Black Edition 😀 ).

Erscheinungsdatum: 28.08.2006
Format: Softcover
Seiten: 208
Autoren: Tsugumi Ohba
Zeichner: Takeshi Obata
Preis: 6,50 €

Meine Wertung:

vollvollvollvollvoll

Advertisements

Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

4 Comments

  1. Interessant – gerade gestern spuckte Netflix beim Start aus, dass jetzt der Death Note-Film erhältlich wäre. Da werde ich dann bald mal reinschauen 🙂

    Vielen Dank für diese Vorstellung, ich kannte Death Note bisher auch nur vom Namen …

    LG,
    Sandra

    Gefällt mir

    Antwort

    1. Den Film schaue ich mir erst an, wenn ich durch den Manga bin, soll aber leider nicht gut sein.

      Gefällt 1 Person

      Antwort

  2. […] wieder Death Note? Wie in meinem Test zum ersten Band geschrieben, war ich absolut von der Story angetan. Die Black Edition hat mich angelacht und ich […]

    Gefällt mir

    Antwort

  3. […] kann ich nur empfehlen. Da ich mittlerweile 3 verschiedene Versionen von Death Note zu Hause habe: Band 1, Black Edition (1 & 2) und die original japanische Version, muss ich klar sagen: die Black […]

    Gefällt mir

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s