Es hat etwas gedauert, bis ich mit der Arbeit von Ai Yazawa vertraut und absolut angetan war. Mit Kagen no Tsuki beginne ich nun die dritte Serie von ihr. Aber dieses Mal ist die Serie etwas anders als Nana und Gokinjo Monogatari. Was ist anders?
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Erinnerung. Ein Konstrukt, das manchmal täuscht, verändert, über- oder sogar untertreibt. W0rldtr33 war eine dieser Erinnerungen. Band 1 war nur okay. Weit hinter den Erwartungen und nicht wirklich fesselnd. Nach Band 2 stellte sich mir die Frage: Ist Band 2 anders oder waren die Erinnerungen falsch?
Gute Western Comics gibt es gar nicht so viele. Ein Comic ist richtig gut und eine erweiterte Neuauflage ist für mich zum Pflichttitel geworden. Wie schlägt sich „Bis zum bitteren Ende“ im zweiten Lauf? Ist es immer noch so genial? Lest selbst.
Laufen ist gut für dich. Das könnte auch in der Apotheken Umschau stehen, ist aber das Schlüsselelement der Dystopie Metropolia. Die Währung in dieser Welt sind Meilen. Wer viele Schritte sammelt, kann ein Transportmittel verwenden.
Ab zum Höhepunkt! Berserk hat für mich einen glasklaren Höhepunkt. Den besten Teil der Geschichte. Dieser beginnt im 4. Band der Master Edition und findet in Band 5 seinen Abschluss. Wie gestaltet sich der ReRead? Ist es immer noch so extrem?
Der zweite Band von „Nana“ hat alle Unklarheiten beseitigt und ich wusste, was auf mich zukommt. Trotzdem war ich auf den weiteren Verlauf gespannt. Schließlich ist nur die eine Nana offen. Bei der anderen liegt noch einiges im Verborgenen.
Komm zum Punkt! Zwei Bände von Gotham Nocturne, die die Batman-Detective-Comics-Reihe umfasst, habe ich bereits gelesen. Es ist unterhaltsam, kommt aber kaum vom Fleck. Mit Band 3 durchschreiten wir die Hälfte. Ändert sich das Tempo?
Dass bei Undertaker zwei Bände eine Geschichte erzählen, macht den 5. Band zu einer „neuen“ Geschichte. Dadurch bin ich gespannt, was uns dieses Mal geboten wird. Im letzten Band war die Geschichte etwas einfacher gestrickt. Wie ist es dieses Mal?
Die „DC Must-Have“-Kollektion ist für mich gut geeignet, um Comics, die ich bisher verpasst habe, nachzuholen. Kingdom Come habe ich bisher nicht gelesen, zwar Gutes gehört, aber auch den Eindruck, das ist ein Event „ohne Folge“. Stimmt das?
Seit es bei Splitter die Kategorie »splitternackt« gibt, schaue ich immer wieder rein, was da veröffentlicht wird. Manche Comics lachen mich lange an, bei anderen greife ich sehr spontan zu. In dem Fall von Fever war es tatsächlich sehr spontan.
Ein gefühlter Wimpernschlag später und ich bin mit Gokinjo Monogatari fertig. Es ist die Serie, mit der ich in die Welt von Ai Yazawa schauen durfte und auch besser verstehen konnte, warum sie so gefeiert wird. Ein Abschluss hat viele Facetten. Welche sind es hier?
Was ist der erste Band von Nana für die Serie? Gibt es immer wieder neue Nana’s oder sind die beiden die Einzigen? Und vor allem bleiben es getrennte Geschichten? Alles Fragen, die vor dem zweiten Band in meinem Kopf waren. Antworten gibt es direkt.
Langsam aber sicher läuft die Zeit ab. Sowohl im Comic und den Geschichten um die Ultimates, als auch für die Serie. Viele kleine Geschichten werden in dieser Serie vereint. Das hat Vor- und Nachteile. Jeder findet etwas Gefälliges, aber reicht das?
Die Liebe ist flüchtig und das Verlangen nimmt mit der Zeit ab und – so kurios es klingen mag – auch wieder zu. Andere sind interessanter. Vor allem wenn die Kinder nicht mehr zu Hause wohnen. Wie reagieren die Protagonisten auf die Versuchung?
Lange hat es gedauert, bis ich den Kult-Manga von Ai Yazawa in den Händen halten konnte. Die Ankündigung hat damals eine Begeisterungswelle ausgelöst. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt weder Ai Yazawa noch die Serie Nana. Mittlerweile kenne ich ein Werk von ihr. Wie ist Nana?
Ein Flickenteppich, kaum Fortschritt, verschiedene Geschichten und Stile – Der unglaubliche Hulk ist schon eine spezielle Serie. Das Cover und der Titel Monsterjäger haben bei mir – so ehrlich muss ich sein – auch keine Freudensprünge ausgelöst.
Etwas mehr Absolute gefällig? Und dann auch noch etwas sehr Auffälliges? Dann solltet ihr vielleicht mal einen Blick auf Absolute Green Lantern werfen. Was die Serie besonders, anders und „absolute“ lesenswert macht, habe ich für euch vorbereitet.
Gokinjo Monogatari ist ein eher „anstrengender“ Manga. Verschiedene Erzählebenen und auch recht ähnliche Protagonisten, gepaart mit der Japan-typischen unterschiedlichen Ansprache der Personen (mal mit Vor-, mal mit Nachnamen und mal mit Respektformen wie –san), machen es nicht immer leicht.
Ungeschickte Teilung. Das war, was bei mir von dem zweiten Band von Absolute Wonder Woman hängen geblieben ist. Und auch die Angst vor dem dritten Band war verfügbar. Denn auch dieser Band ist geteilt. Ein kleiner Spoiler: Das spielt hier gar keine Rolle.
Die X-23- und die Wolverine–Serie mit Laura Kinney in der Hauptrolle haben mir ausgezeichnet gefallen. Also war meine Reaktion euphorisch, als ich hörte, dass es wieder eine Serie von ihr als Wolverine gibt. Ist das erneut eine tolle Serie mit ihr?
Der Höhepunkt ist erreicht. Wenn man eine Serie erneut liest, dann weiß man nicht nur, was passiert, man weiß auch ganz genau, wann welcher Höhepunkt folgt. Berserk Band 4 der Master Edition ist genau einer dieser Höhepunkte. Sehe ich das auch beim erneuten Lesen so?
Die Green Lanterns haben in der aktuellen Reihe ein großes Thema mit den United Planets gehabt. Die Folgen sind groß. So groß, dass eine eigene Serie über das gesamte Corp Sinn macht. Für mich ist das absolut spannend, brechen wir zu neuen Welten auf.
Die Absolute Reihen von DC sind in vielerlei Hinsicht herausragend. Sie dominieren den Comicmarkt – in den Verkaufszahlen – und bringen etwas Neues und Akzeptables im alten Superhelden-Kosmos. Die Überraschung soll Martian Manhunter sein, zu Recht?
Wie war das damals, als Robin aka Dick Grayson, zum Sidekick von Batman wurde? Mit diesem Thema beschäftigt sich die Maxiserie Batman & Robin: Das erste Jahr. Nun liegt der zweite und abschließende Band vor. Ihr wollt mein Fazit? Ihr bekommt mein Fazit!
Wenig Veränderungen und auch ein schnelles Abhaken der Herkunftsgeschichte sorgten bei mir für wenig Begeisterung. Ein sehr ähnlicher Superman in einer etwas anderen Welt ist mir eigentlich zu wenig, dennoch habe ich mir den dritten Band angeschaut.
So kritisch ich häufig bei Neustarts bin, so ist es eben oft genau das: ein Neustart. Eine vielversprechende Chance, in eine Serie hineinzuschauen und etwas Neues zu entdecken. Wenn der Autor Chip Zdarsky heißt, ist die Hürde noch niedriger, also habe ich mich für Captain America entschieden.