Das Cover von Accel World hat mich so gar nicht angesprochen, dennoch habe ich mir den Inhalt durchgelesen und war schnell von der Thematik angetan. Mobbing ist kein leichtes Thema und in einem Manga war es für mich bisher fremd. Also war die Neugier geweckt.

Dieser Manga wurde mir von Tokyopop als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Mangas findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 01

Folgender Inhalt hat mich überzeugt:

Haruyuki ist das geborene Mobbing-Opfer: klein, dick und schüchtern. Sein Schulalltag ist die Hölle, bis ihn die charmante, atemberaubend schöne stellvertretende Schulsprecherin Kuroyukihime in die Welt des Massively-Multiplayer-Online-Games Brain Burst einführt. Dieses exklusive Spiel befähigt die Spieler, Burst Linker genannt, sich selbst zu „beschleunigen“ und daraus auch in der realen Welt Vorteile zu ziehen. Um in den Genuss der „Beschleunigung“ zu kommen, muss jeder Spieler in erbarmungslosen Kämpfen gegen die anderen Avatare antreten. Wird der vom Leben gebeutelte Haruyuki den Herausforderungen gewachsen sein?

Quelle: Tokyopop

Haruyuki Arita ist ein unglücklicher Junge in einer futuristischen Zukunft. Das er klein und etwas dicklich ist, macht ihm zum klassischen Mobbing Opfer. Sein Essensgeld muss er regelmäßig abgeben. In der „neuen Welt“ kann man in eine virtuelle Welt eintauchen. Auch dort wird Haruyuki gemobbt, den sein Avatar wird ihm genommen und er ist virtuell ein Schwein. Das Spiel Virtual Squash ist seine Welt und da geht er auf, auch weil niemand hier spielt.

Seine Sandkastenfreunde Chiyuri und Takumu machen sich um Haruyuki Sorgen. Was natürlich Haruyuki eher als Mitleid versteht. Wie aus dem Nichts, macht ihm Kuroyukihime ein Angebot. Ein Kabel soll er sich in den Hals stecken – ja die Zukunft ist leicht verrückt – und eine nicht vertrauenswürdige Datei installieren. Damit würde sich seine Realität für immer verändern.

Nun ist Haruyuki im Spiel Brain Burst. Damit kann er seine Welt verlangsamen und sich selbst beschleunigen. In diesem Spiel hat er einen anderen Avatar und erfährt von Kuroyukihime was das Spiel bietet, wie viele Level es gibt und natürlich über die Vergangenheit von Kuroyukihime.

Mein Manga Senf

Accel World fing unglaublich überwältigend an. Wie Haruyuki dargestellt wird, seine Unsicherheit und seine ständige Angst wieder lächerlich gemacht zu werden, ist hochgradig interessant. Die virtuelle Welt und die Datenübertragung haben mich sehr überzeugt.

In der Mitte des Bandes gibt es – durch den sehr guten Einstieg – ein kleines Tief. Das Thema Mobbing rutscht davon und ist weniger von Bedeutung. Das ist Schade, da habe ich mehr erwartet. Auch das Spiel Brain Burst gefiel mir bei der Einführung weniger, da es weniger besonders war. Zum Ende nimmt der Band wieder Fahrt auf und wartet mit einer spannenden Geschichte rund um Kuroyukihime auf.

Die Zeichnungen sehen absolut gelungen aus und gefallen mir sehr gut. Accel World macht vieles richtig und hat noch viel Potenzial, welches in den nächsten Bänden (hoffentlich) ausgeschöpft werden kann.

Erscheinungsdatum: 09.03.2015
Format: Softcover
Seiten: 196
Autoren: Reki Kawahara
Zeichner: Hiroyuki Aigamo, Hima
Preis: 6,95 €

Meine Wertung:

vollvollvollvollnull

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

2 Comments

  1. […] kurzem habe ich den Manga Accel World vorgestellt. Dieser ist aber „nur“ die Adaption einer Light Novel. Das Original liegt […]

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