[Test] Steam Deck OLED

Eine Konsole, die mehr als 4 Jahre alt ist und bei der das letzte Hardware-Update ebenfalls schon über 2 Jahre her ist? Wen sollte so etwas heute noch interessieren? Mehr als man meinen mag. PC-Handhelds sind groß im Kommen, dennoch heißt es vielerorts: „Get a Steam Deck“.

Meine Gaming-Reise

Ich beabsichtige, euch nicht zu langweilen, sondern etwas Hintergrund zum Steam Deck zu geben. Meine liebste Konsole ist die PS VITA. Danach wurde es im Handheld-Bereich deutlich ruhiger, bis die Switch etwas Neues gezeigt hat. Auf einmal ist Mobile Gaming – weg vom Smartphone – doch wieder cool.

Den Anfang der PC-Handhelds hat Valve mit dem Steam Deck gemacht. Ein „echtes“ Betriebssystem, das man anpassen kann, sich wie ein PC verhält und trotzdem mobil ist. Die Nachteile sind aber auch klar: Akkulaufzeit kann ein Thema sein und man muss an viele Spiele Hand anlegen.

Aus Gründen habe ich mich bei der aktuellen Konsolengeneration gegen die hässliche PS5 und die komische Politik bei Sony (For the Players am Arsch) für eine Xbox entschieden. Zum ersten Mal. Die Series S ist cool und gefällt mir weiterhin. Nur ist das Zocken auf dem Fernseher nicht mehr ganz das, was mein Leben möglich macht.

Der Rog Xbox Ally X hat meine Hoffnungen auf einen guten Handheld geweckt, aber es gibt da einige Probleme. Windows ist Vor- und Nachteil zugleich. Der Vorteil: Man ist flexibel, der Nachteil: Windows, Treiber und Controller-Updates, eine Oberfläche nicht für den Handheld gemacht und so weiter.

Dazu kommen der hohe Preis von 900 € und die schlechte Verfügbarkeit. Zum Zeitpunkt meines Kaufwunsches war der Rog Xbox Ally X nirgends verfügbar. Das Schlimmste: Der Vorteil XBOX ist nur bedingt gut. Alle meine Spiele sind keine Xbox-Anywhere-Titel. Das heißt, sie gehen nur auf einer Xbox, nicht auf einem PC. Top!

Und so beschäftigte ich mich mehr und mehr mit dem Steam Deck, und was ich da hörte und sah, war verrückt gut. Viele Vorteile, eine gute Verfügbarkeit und Themen, die es mir sehr schmackhaft machten. Aber warum habe ich mich konkret für ein Steam Deck entschieden?

Warum das Steam Deck

Steam ist eine gute Plattform. Man kann sie auf vielen Geräten verwenden. Die Angebote sind eine Wucht. Unter 10 € gibt es echte Perlen. Da ich jahrelang PlayStation-Nutzer war, freue ich mich auch, verpasste Spiele nachzuholen, die eben für Steam verfügbar sind.

Die Steam-Deck-Optimierung für Spiele soll gut sein. Via ProtonDB kann man Tipps aus der Community erhalten, wie die Spiele gut laufen. Die Hardware ist zwar alt und somit laufen nicht alle Spiele, aber viele. Es gibt 2 Touchpads, die vielleicht Spiele, die ich früher gerne gespielt habe, möglich machen könnten (Age of Empires, Anno, Civilization).

Auch diverse Indie-Games haben mein Interesse geweckt. Der Wiederverkauf scheint auch gut möglich zu sein, gerade wenn man bedenkt, dass eventuell nächstes Jahr ein neues Modell kommen könnte. Schnelles Aufwachen und mal 10 Minuten spielen sind angeblich möglich.

Zur Modellauswahl ist schnell meine Entscheidung gefallen. LCD ist nicht nur das ältere Modell (und mittlerweile eingestellt) und hat ein schlechteres Display und eine schlechte Hitzeentwicklung. Das 1-TB-OLED-Modell ist – mal abgesehen von dem größeren Speicher – ähnlich dem 512-GB-Modell. Hat ein anderes Case und ein entspiegeltes Display.

Das kann zwar manchmal hilfreich sein, hat aber den Nachteil, dass die Vorteile von OLED (bessere Schwarzwerte) verschlechtert werden. Diese Erfahrung kennt man von MacBook, iPad und Studio Display. Besser entspiegelt, aber dafür verschwommenes Bild und grau anstatt schwarz.

Ersteindruck

Das Steam Deck macht nach dem Auspacken einen tollen Eindruck. Der Karton, in dem das Steam Deck steckt, zeigt die Liebe, die Valve in das Gerät steckt, und ist in den USA der Grund, warum Kunden oft einen leeren Karton erhalten. Kenner sehen, was drin ist.

Das Design ist cool und war seiner Zeit voraus. Aus heutiger Sicht ist es ein wenig zu schlicht, aber das sind manche Designs nach Jahren nun einmal. Die Einrichtung funktioniert schnell, auch wenn der Powerknopf am Anfang etwas Liebe benötigt.

Drei Minuten hat die Einrichtung gedauert, das ist genau wie erhofft. Das Display macht direkt einen genialen Eindruck und zeigt: OLED ist für Gamer die einzige echte Option. Was anderes kommt mir nicht in die Tüte, und wenn man dann mehr zahlen muss, ist es nun einmal so.

Haptik

Die Haptik ist bei einem Handheld (oder Controller) sehr entscheidend. Ich hatte schon einige in der Hand und weiß, dass der Start vielfach ungewohnt ist. Das war beim Steam Deck nicht anders. Das Hauptproblem ist, dass die „Standard“-Tasten sehr weit oben sind. Dadurch fasst man das Steam Deck etwas höher an, als ich erwartet hätte.

Für Menschen mit kleinen Händen ist das noch deutlicher. Die Touchpads nutzt man eher selten, es sei denn, man spielt typische Mausspiele. Auf der Rückseite gibt es frei belegbare Tasten, die in den meisten Spielen stören oder keinen Mehrwert bieten. Bei Shapez konnte ich beides häufiger verwenden. Es ist für mich aber kein guter Deal. Elemente, die man selten nutzt und die häufiger stören, sind eher unnötig.

Die Konsole mit einer Hand zu halten und zum Beispiel etwas kurz zu trinken, ist durch die Größe, das Gewicht und die Belegung der Tasten nicht so einfach. Ablegen ist die beste Variante. Die Sticks haben einen guten Grip, ein kleines bisschen mehr Grip wäre noch besser.

An den Griffen und den Schultertasten ist die blanke Plastik ein Nachteil. Mehr Grip wäre auch hier besser. Da merkt man das Alter an. Heutige Controller oder Handhelds sind da weiter. Abrutschen ist beim Steam Deck durchaus möglich.

Wenn man im Dunkeln spielt, sieht man nur das Display. Keine LEDs oder Beleuchtungen. Das ist fürs Zocken gut und richtig. Manchmal ist das Finden der richtigen Taste – gerade wenn man von einer anderen Plattform kommt – schwer bis unmöglich.

Lüfter + Wärme

Die OLED-Variante hat einiges im Inneren angepasst, um hier etwas mehr zu überzeugen. Der Lüfter springt bei vielen Spielen direkt an – gerade bei AAA-Games. Und der Lüfter ist hörbar. Vielleicht sind hier sogar Kopfhörer besser, als „nur“ Ton, um das Geräusch nicht zu hören.

Man muss aber auch sagen: Ich bin verwöhnt. Kein anderes Gerät in meinem Haushalt hat einen hörbaren Lüfter – zumindest so, wie ich die Geräte verwende. Wer geräuschempfindlich ist, sollte das wissen. Der Lüfter geht aber sofort aus, wenn das Spiel beendet wird (egal ob Spielende oder Konsole ausschalten).

Heißt aber auch, dass der Lüfter oft schon prophylaktisch angeht, bevor wirklich viel Wärme da ist. Die Wärme spürt man hinter dem Display, aber nicht, wenn man zockt, denn da kommt man mit den Fingern nur schwer hin. Am Lüfterauslass kann man sich die Haare föhnen – wenn man welche hat 😜.

Akku

Die PS VITA – meine Lieblingskonsole – hatte einen göttlichen Akku (besonders die späteren Modelle). Lange Akkulaufzeit und quasi keinen Akkuverbrauch im Stand-by. Ganz anders verhält es sich mit der Switch (Lite). Jedes Mal, wenn ich zocken wollte, war sie leer. Also, wie ist es beim Steam Deck?

Am Abend kann ich immer zocken, so lange, bis ich ins Bett gehe. Egal ob Akkuschonende Spiele oder Akkufresser-Spiele: 1–3 Stunden ist die Schätzung. Es schwankt stark, aber man kann auch beim Laden zocken, das Kabel ist dazu auch lang genug und es stört – wenn man das Kabel richtig legt – nicht.

Das Originalladekabel sollte man schon nehmen, andere sorgen für langes Laden. Es lädt recht schnell. Ein Ladeindikator sagt, ob der Akku lädt oder voll ist. Der Stand-by-Modus ist vom Spiel abhängig. Red Dead Redemption 2 (die PC-Version) hat das Steam Deck von um die 60 % auf 0 % über Nacht gebracht. Zu allem Übel ging das Spiel beim Starten nicht, was ein häufiges Problem bei Rockstar-Titeln ist.

Für meine Zwecke ist alles fein. Es ist aber ein PC und der verbraucht nun mal Strom. Die Optimierung von Software ist wie oben beschrieben nicht immer optimal. Mein Vorgehen: zocken, bis ich keine Zeit oder Lust mehr habe, und dann ab an die Steckdose (egal bei welchem Akkustand).

Steam OS

Der erste Eindruck vom Betriebssystem ist recht aufgeräumt und klar: Das ist ein Handheld-Betriebssystem. Ein wichtiges Thema, oder wollt ihr erst einmal Fenster mit Applikationen öffnen? Überrascht bin ich über die vielen Menüs und Einstellungen. Da kommt der PC deutlich zum Vorschein.

Andere Sachen muss man erst suchen. Am Anfang habe ich lange gesucht, wie groß ein Spiel ist. Man findet sich irgendwann zu Recht. Noch etwas schlanker könnte es in meinen Augen aber sein. Ein Beispiel war das Verbinden mit Kopfhörern. Die waren im Bluetooth-Menü verbunden, aber im Tonmenü war das Audioausgabegerät das Steam Deck. Umständlich.

Proton OS

Während Steam OS eigentlich nur eine App im Vollbildmodus ist, ist Proton OS wirklich ein eigenes Betriebssystem, basierend auf Linux, konkret Arch Linux. Wenn man diese geöffnet hat, findet man ein typisches OS vor. Mit Fenstern, Anwendungen und Touchbedienung.

Alles ist möglich und kann installiert werden. Man kann eine Tastatur oder Maus anschließen und sogar einen Monitor. Wenn man möchte, könnte man das Steam Deck als Rechner verwenden. Das klingt komisch, ist aber so. In einem späteren Abschnitt werde ich genau das noch etwas tieferlegen.

Spiele – Status

Steam ist eine weitverbreitete Plattform für Spiele. Also ist es den Entwicklern recht, dass sie ein „Steam Deck Verified“-Label haben. Verschiedene Status geben an, ob ein Spiel für das Steam Deck optimiert ist. Die Angaben sind aber oft sehr ungenau. Auf ProtonDB.com (abgeleitet vom ProtonOS, siehe oben) findet man Erfahrungsberichte.

So ist Arkham Asylum bei Steam auf den Status „Unsupported“, bei ProtonDB auf „GOLD“. Der Steam-Status sollte klar sein, Gold bei ProtonDB meint: Kleine Anpassungen sind nötig. Ich habe das Spiel, ohne irgendwas zu machen, durchgespielt. Es sah gut aus und lief ohne Probleme.

Was hingegen schlecht aussah, waren Hogwarts Legacy und God of War. Auch da hilft ProtonDB. Dort gibt es Einstellungen, die das Spiel optimieren. Bei God of War lief es nicht nur flüssiger, auch Artefakte an den Körpern waren weg und es war schlicht ansehnlicher.

Spiele – Preise

V-E-R-R-Ü-C-K-T! Ich habe zum Black Friday und vor den Weihnachtsdeals die Konsole geholt. Das ist doch absolut geisteskrank. Die Deals sind echte Deals. Bei Nintendo, PlayStation und Xbox freut man sich über ein paar Zehner, die man spart, bei Steam gibt es Preise unter 10 €. Nicht für irgendwelche Spiele, sondern für richtig große Spiele.

Es gibt immer wieder Deals – eigentlich ist immer irgendwas im Angebot. Solltet ihr unbedingt heute ein Spiel kaufen wollen, gibt es auch diverse alternative Stores für Codes. Auch da habe ich zugeschlagen, aber auch einige Probleme erlebt.

Da es ein PC ist, kann man natürlich auch PC‑Spiele und von alternativen Stores wie GOG oder Epic installieren und spielen. Manches geht einfacher, anderes weniger. Ich habe aus Versehen Red Dead Redemption II für PC gekauft und ich konnte es dennoch installieren. Dank des Rockstar-Launchers ist das aber keine Empfehlung.

Plug-ins

Mach das Steam Deck zu deiner Konsole. Das verspricht das Steam Deck an allen Ecken. Egal ob Startscreen, Design oder ganze Plug-ins – alles scheint möglich. Das wohl bekannteste Plug-in ist Decky. Hier kann man recht einfach Ergänzungen vornehmen.

Lange Zeit habe ich das Steam Deck so, wie Valve es will, genutzt. Ich hörte vorab viel von Decky. Also habe ich mich dann kurz darüber informiert und kurzen Prozess gemacht. Decky ist ein Plug-in, das viele Anpassungen durchführen kann. Mit diesem Plug-in kann man andere Plug-ins einbinden.

So kann man Farben, Menüs, Design und Bilder von Spielen anpassen. Natürlich gehen auch Limiter für Frames und auch Informationen von ProtonDB können angezeigt werden. Es ist super trivial zu verwenden und kann einen Unterschied machen.

Auch Emulatoren sind gar kein Problem. Das zeigt, wozu die Konsole alles fähig ist. Das ist die erste Konsole, die ich habe – und auch kenne – die so viel Veränderung zulässt. Man könnte das Steam Deck auch ohne Steam verwenden, wenn man das möchte.

SD-Karte

Wie jede gute neue Konsole, ermöglicht das Steam Deck auch, eine SD-Karte zu verwenden. Ich habe sie zuerst der Switch entnommen, bis mir die 200 GB zu wenig waren und ich auf 1 TB gewechselt bin. Interessante Sachen konnte ich aber dennoch feststellen.

So habe ich die Switch-SD-Karte erst auf dem Mac formatiert. Das Steam Deck wollte dann noch einmal formatieren. Danach hat sie im Steam Deck funktioniert, aber konnte am Mac nicht mehr gelesen werden. Die Schuld schiebe ich eher auf den Mac.

Die Idee war, dass ich Spiele – und im Zweifel Spielstände – direkt von der 200-GB- auf die 1-TB-SD-Karte kopiere. Naja, das ist schwierig. Der Mac hat die eine nicht erkannt. Aber das war es noch nicht. Kopieren brach ab und war hakelig – sind ja auch viele Daten. Witzig dabei: Ich habe die eine SD-Karte im SD-Kartenschacht des Steam-Decks gehabt und die andere via USB-C angeschlossen, Linux macht es möglich.

Danach habe ich die Spiele neu heruntergeladen. Außer bei Sleeping Dogs hat alles funktioniert. Dort musste ich noch die 200-GB-SD-Karte zum Durchspielen verwenden, der Spielstand wurde nicht aus der Cloud geholt. Wenn man mehrere SD-Karten hat, wird in der Bibliothek angezeigt, dass das Spiel auf einer anderen SD-Karte installiert ist. Sehr clever.

Und einen Punkt habe ich noch. God of War ließ sich schlicht nicht auf der SD-Karte installieren. Ohne Fehlermeldung brach es beim Download immer ab. Auf der internen SSD ging es ohne Probleme. Der Vorteil des echten Rechners hat eben auch Nachteile.

Hülle + Sturz

Recht früh hatte ich bereits das Gefühl, mehr Grip an den Griffen wäre fein. Die Lösungen sind aber leider alle nicht gut. Egal ob komplettes Klebeskin, nur für den Bereich oder Teilhülle – alles konnte mich nicht überzeugen. Ich bin generell kein Fan von Hüllen, ich mag es lieber nackt – sorry, der Spruch gehört in jedes Tech-Review.

Es sollte ja auch nicht dicker werden oder Finger verschmieren (einige Skins färben die Finger). Ich habe mich dann für eine Hülle mit integriertem Stand entschieden. Ich nutze diese Hülle gelegentlich, aber manchmal auch das Steam Deck ohne Schutz.

Und genau ohne Schutz ist sie mir einmal heruntergefallen. Am Kabel hat sich mein Fuß verfangen und zack, lag das Steam Deck auf dem Boden. Erst beim Zocken merkte ich eine komische Kante. Mit Licht merkte ich, dass die Ummantelung sich gelöst hatte. Mit etwas Druck war alles wieder an Ort und Stelle. Stabil gebaut.

RAM-Preise

Was habe ich vorher überlegt und wie habe ich mich gefreut, dass ich zugeschlagen habe? Durch die KI-Entwicklung sind viele Hardwarekomponenten kostenintensiv geworden. So hat sich Valve dazu gezwungen gefühlt zu handeln, aber was tun?

Die LCD-Variante wurde bereits eingestellt. Man hätte die Preise hochnehmen können, für die „alte“ Konsole oder Verluste bzw. weniger Gewinn machen können. Valve hat sich für einen soften Weg entschieden. Die Konsole ist weitestgehend ausverkauft, das ändert sich mal stellenweise, aber es wird schwieriger. Für mich egal, für euch eventuell ein Thema.

Mein Senf

Trotz – oder vielleicht wegen – meiner aktuellen Situation ist das Steam Deck eine tolle Wahl gewesen. Zocken am Fernseher ist aktuell unmöglich geworden. Freizeit – sprich längere Zeit – für mich zocken ist ebenfalls schwierig. Beim Konsum von Serien oder Filmen geht es aber und da ist ein Handheld gut.

Aber auch mal zwischendrin, kurz die Konsole an und ein paar Minuten spielen und dann wieder aus, funktioniert gut – vor allem, wenn es das gleiche Spiel ist. Das Display – ihr wisst, wie wichtig mir ein gutes Display ist – gefällt mir ausgezeichnet. Mit Sonneneinstrahlung ist es besser als bei der Switch, etwas besser könnte es aber dennoch sein.

Die Konsole ist sehr flexibel, die Preise der Spiele – nur bei Steam – sind eine Wucht, und man könnte ja auch woanders kaufen. Die Auswahl an Spielen ist gigantisch, da PC-Spiele, Konsolenspiele und sogar PlayStation‑Titel verfügbar sind. Vieles läuft super.

Das Geräusch des Lüfters ist etwas störend, aber kaum anders machbar. Wärme spürt man nur, wenn man an die „falsche“ Stelle (beim Lüfter oder auf der Rückseite) hinfasst, und das muss man beim Zocken nicht. PC-Gamer und PS5-Spieler kennen die Geräusche sicherlich.

Das Steam Deck erfüllt sozusagen alles. Mit neuerer Technik würden ganz neue AAA-Titel noch besser laufen, braucht man meiner Meinung nach eigentlich nicht unbedingt. Der „alte“ Preis ist mehr als angemessen – zumal man eine Transporttasche erhält.

„Get a Steam Deck“ ist definitiv eine valide Aussage. Nachdem es vorher wie ein kleiner Elf im Ohr flüsterte, kann es jetzt, wo die Verfügbarkeit nachgelassen hat, zu einem nervtötenden Schreien werden. „Kauf mich“ ist nicht nur der Chor, sondern auch nichts als die Wahrheit.

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