[Manga] The Ghost in the Shell

Lesezeit: 2 Minuten

Ein wahrer Manga Klassiker lag bei mir unter dem Weihnachtsbaum. Also nichts wie los gelesen und meine Meinung zu The Ghost in the Shell abgegeben.

Der Plot

Wir befinden uns in der Zukunft, genauer im Jahre 2029. Die Welt hat sich weiterentwickelt und Cyborgs – ob nun teilweise oder komplett – bestimmen den Alltag. Es gibt eine Biokapsel die Shell und der Geist wird dann eingesetzt (Ghost). Major Motoko Kusanagi ist unsere Hauptperson und ebenfalls ein Cyborg.

Diverse Fälle von Cyberkriminalität muss sie mit ihrem Team unter der Leitung von Daisuke Aramaki bewältigten. Sektion 9 ist ihr Name und zu Motoko gesellen sich noch Batou und Togusa. Man wird sowohl in die Welt eingeführt, als auch immer wieder mit scheinbar unzusammenhängenden Fällen konfrontiert. Ob nun Verfolgungsfahrten von einem Müllwagen oder korrupte Politiker, der Manga kennt da keine Grenzen.

Immer wieder werden Cyborgs mit älteren Versionen gehackt und manipuliert. Die Suche führt zu dem Puppetmaster (der Puppenspieler). Er kann die Sicherheitsbarriere der Shell überwinden und den Geist – mit dem dazugehörigen Körper – kontrollieren. Wo dieser Puppetmaster herkommt und wie er entstanden ist, ist die wahre Überraschung.

Mein Manga Senf

Die Geschichte ist interessant, aber es ist tatsächlich die Welt die hier Punkte sammelt. Diese ist nicht nur futuristisch, sie ist auch detailreich. Der Autor Masamune Shirow hat sich bei allem Gedanken gemacht, die er auch mit Hinweistexten dem Leser immer wieder darlegt. Warum ist etwas wie es ist, und ist die Technik pure Utopie oder realistisch? Das zeigen kleine Texte – die wahrhaftig manchmal sehr klein sind – am Rande der Panels platziert sind.

Wichtig ist auch das Alter des Mangas. Dieser wurde 1989 erstveröffentlicht. Also waren diese Zukunftsideen noch utopischer als sie es heute sind. Und ehrlich man merkt es nicht. Es könnte auch eine Zukunftsvision von 2017 sein.

Die Zeichnungen sind ungewöhnlich. Es handelt sich dabei um den ältesten Manga den ich je gesehen habe, ob es typisch für die Zeit war, weiß ich nicht. Während des Lesens gefiel mir der Stil aber immer besser. Die Farbseiten sind zu Beginn des Kapitels (oder wann sie beginnen) abwechslungsreich und schön, aber wenn man dann wieder auf schwarz weiß wechselt, ist es wieder etwas angenehmer. Die Kolorierung ist – sagen wir mal – eigenwillig.

Insgesamt ist der Manga sehr empfehlenswert, da er im Hardcover, in einem größeren Format und abgeschlossen daher kommt. Die Geschichte ist definitiv mehr als was da oben steht und hält auch ein überraschendes Ende parat.

Review

  • 8/10
    Story - 8/10
  • 6/10
    Zeichnung - 6/10
  • 9/10
    Einsteigerfreundlich - 9/10
  • 8/10
    Gesamteindruck - 8/10
7.8/10

The Ghost in the Shell

Erscheinungsdatum: 06.10.2016
Format: Hardcover
Seiten: 352
Autoren: Masamune Shirow
Übersetzter: Georg Tempel
Originaltitel: Koukaku Kidoutai
Farbseiten: 60+

* Erklärung

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