Bei meiner Suche nach neuen interessanten Mangas bin ich nur halbbegeistert bei Platinum End gelandet. Die Beschreibung war okay, aber nicht mehr. Nachdem Auspacken glitzerte mich der Band an. Und dann habe ich erst mitbekommen von wem der Manga geschrieben und gezeichnet wurde. Die Vorfreude stieg. Warum, wieso, weshalb erfahrt ihr direkt hier.

Dieser Manga wurde mir von Tokyopop als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Mangas findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 1

Einblick gibt es hier:

Nachdem Mirais Familie bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, kommt er zu seinem Onkel und seiner Tante. Doch sein Leben dort ist unerträglich und so springt er am letzten Tag der Mittelschule von einem Hochhausdach. Im letzten Moment rettet ihn jedoch der Engel Nasse und erklärt ihm, dass jeder das Recht auf Glück hat. Sie stattet ihn mit besonderen Fähigkeiten aus und gibt ihm die Chance seinem Leben wieder einen Sinn zu geben …

Quelle: Tokyopop

Mirai Kakehashi ist die Hauptperson dieses Mangas. Offensichtlich quält ihn etwas. Denn schon auf Seite 11 stürzt er sich von einem Hochhaus. Dramatischer Einstieg? Oh ja! Anstatt hier das Ende von Mirai zu sehen, wird er von einem Engel – Nasse ist ihr Name – gerettet. Sie bietet ihm die Möglichkeit zwischen Freiheit oder Liebe zuwählen. Da Mirai aber am liebsten Tod wäre, fragt er ob er beides haben kann, damit ihm der Tod gewährt wird. Seine freche Antwort wird aber akzeptiert.

Er bekommt einen Halsreif und einen Armreif. Der eine lässt Mirai fliegen, der andere lässt den Gegenüber Liebe für Mirai empfinden, aber nur für 33 Tage. Mit diesen neuen Fähigkeiten erfährt er was wirklich geschehen ist. Denn seine Eltern sind gestorben und er lebt bei seinem Onkel und seiner Tante. Das es Mord war, überrascht ihn natürlich.

Trotz der neuen Fähigkeiten bleibt er zurückhaltend und möchte die Schule alleine bestehen, ohne Hilfe. Die Engel suchen nicht irgendjemanden aus, einer der Auserwählten soll Gott werden. Aus den 13 Göttesanwärtern wird der neue Gott gewählt. Ein Kampf dieser Anwärter beginnt. Der Cliffhanger holt eine Menge raus, überrascht und schockt bis ins Mark.

Mein Manga Senf

Das der Zeichner und Autor von Death Note am Werk sind, merkt man relativ schnell. Das ist vom Prinzip was Gutes, weil Death Note sehr gut aussieht. Ist aber leider auch ein wenig unkreativ. Mirai sieht aus wie eine Mischung aus Light und L. Die Geschichte weißt aber auch noch einige Parallelen auf. Ein übersinnliches Wesen (Todesgötter vs. Engel), welches einem Menschen Macht gibt, die Hauptperson setzt diese aber anders ein als gedacht. Natürlich sind die erzählweise und die Sprünge in der Geschichte auch vorhanden. Dann hören die Parallelen direkt auf.

Dieser Band macht mich aber fertig. Warum? Der Einstieg war gut, dann flachte der Band ab, um wieder anzuziehen, erneut abzufallen und dann mit einem Wahnsinns Cliffhanger zu Enden. Was soll man zu dieser Achterbahnfahrt sagen?

Der Glitzereinband ist ein wahres Highlight und die Geschichte um die Gottesanwärter kann nicht nur spannend werden, auch die Situation zwischen Mirai und Saki – die Liebe die Mirai schon als kleines Kind kannte – sorgt für Vorfreude auf Band 2. Insgesamt bleibt ein positives Fazit, mit leichter Tendenz zu sehr gut.

Erscheinungsdatum: 17.11.2016
Format: Softcover
Seiten: 192
Autoren:Tsugumi Ohba
Zeichner:Takeshi Obata
Preis: 6,95 €

Meine Wertung:

vollvollvollvollnull

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

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