Als ich den reMarkable Paper Pro Move entdeckt hatte, war die Geräteform (plus der Bezel) ein Thema, das mich abgeschreckt hatte. Dann habe ich zugeschlagen, mich verliebt und mittlerweile bin ich genervt. Warum ist der Move so schmal? Und warum ist das ein Problem?
Daydream Station
Manchmal sind die Dinge komplex, komisch und ganz anders, als man denkt. Aus dem Paper Pro (oder reMarkable 2) ist der Kindle Scribe geworden, aus einer Konkurrenz, ein Gewinner, und plötzlich war da der Move. Und dann? Dann kam alles anders.
In den vergangenen Jahren bin ich tief in das Notetaking-Game eingestiegen, besonders in die Welt der eINK-Papertablets. Ein Feedback von diversen Kollegen war: Ich nutze lieber Papier und Stift. Diese Kombination möchte das Huion Note abdecken. Geht das wirklich?
Dinge, Routinen und vermeintliche Produktivitätsbooster ändern sich. Mit der Zeit werden aus den besten Ideen eben nur das: Ideen. Der Alltag hat die vermeintlich gute Idee überholt. Dazu kommen technische Errungenschaften, die meinen Alltag ebenfalls oft verändern. Also habe ich mich für einen Langzeitbericht zum Move von reMarkable entschieden.
Eigentlich wollte ich diesen Text in ein Langzeitreview packen. Merkte dann aber, dass der Artikel länger wird und unabhängig vom Gerät interessant sein kann. Ist das Connect-Abo von reMarkable sein Geld wert? Was bekommt man überhaupt für sein Geld?
Wie hätte es sonst wohl weitergehen sollen? Nachdem das Paper Pro gegen den Scribe verloren hatte, habe ich das Gerät schweren Herzens zurückgegeben und eine kleine Pause eingelegt. Der Move – die kleine Version – lachte mich an und ich entschied mich: Den teste ich auch!
Da ist es also, das große Duell. Wie bei Gladiatoren wird dieses Duell „tödlich“ für einen der Kontrahenten enden. Nur einer wird am Ende Teil meiner Gerätelandschaft bleiben. Welches Gerät überzeugt mich mehr? Welches Gerät ist besser? Und welches Gerät bleibt schlussendlich?
Nachdem ich mich um den großen Fisch im eINK-Tablet-Markt gekümmert habe, kommt nun die „Mutter“ aller eINK-Tablets. Distraction-free. Fokus. For Business. Sind alles Buzzwords, die das reMarkable umkreisen. Mit dem Paper Pro kommt Farbe ins Spiel.
Schon wieder ein Langzeittestbericht? Schon wieder über den Kindle Scribe? Ja, und das aus gutem Grund. Der erste Grund ist und bleibt Gewohnheiten, das andere sind Veränderungen an Software oder Nutzung durch sinnvolleren Einsatz. Mal wieder ist alles anders.
Egal, ob Software oder Hardware, Produktivitätstools können sehr praktisch sein, aber wenn man etwas Zeit verstreichen lässt, sieht man erst, wie nützlich sie wirklich sind. Nutze ich den Kindle Scribe noch? Wofür nutze ich ihn? Was gibt es Neues?
2024 ist ein perfektes Jahr für ein eINK-Tablet (zumindest für mich). Dieses Jahr bin ich tief in die Welt eingestiegen und habe mich über Nutzen und die verschiedenen Geräte informiert. Eigentlich hatte ich mit dem Thema schon abgeschlossen, um dann mich überraschend, um zu entscheiden.
Nachdem ich im ersten Beitrag erklärt habe, warum ich „Daily Scribbling“ betreibe, möchte ich dieses Mal ein wenig auf die Werkzeuge, die ich verwende, eingehen. Welche Hardware und welche Software kommt zum Einsatz? Warum empfinde ich die Lösung als gut (für mich)?
Es ist abermals an der Zeit, ein paar Gedanken freien Lauf zu lassen. In den vergangenen Wochen habe ich eine neue Technik/Methode in mein Leben gelassen. Diese möchte ich gerne mit euch teilen. Dazu werden in unregelmäßigen Abstände Beiträge kommen – den Anfang macht die Idee vom täglichen Schreiben.