[Manga] Blame! [1]

Lesezeit: 2 Minuten

Ein über 350 Seiten starker Manga mit kaum Text? Eine Story die sich durch Beobachtung entfaltet? Das hört man häufiger wenn man von Blame! spricht. Natürlich habe ich mir das Ganze mal angeschaut und möchte euch nun auf eine Reise mitnehmen.

Dieser Comic wurde mir von Cross-Cult als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Master Edition 1

Wir erleben die Reise von Killy. Er befindet sich in einer düsteren und despotischen Zukunft. Was Sache ist entfaltet sich erst Schritt für Schritt. Menschen begegnet man selten. Nahrung ist knapp. Die Welt ist aufgeteilt auf verschiedenen Level. Überall wimmelt es von Gefahren. Ob nun riesige Würmer oder Cyborgs.

Der Weg ist das Ziel, so zumindest zu Beginn. Schnell stellt sich heraus das Killy ein anderes Ziel hat. Was es ist möchte ich hier nicht sagen.

Mein Manga Senf

Was schon fertig? Und das bei 384 Seiten? Es passiert mehr, aber ich möchte euch anhand von dem ersten Kapitel den Manga erklären. Das erste Kapitel hat 34 Seiten. In diesem Kapitel gibt es 29 Sprechblasen, dabei habe ich wirklich alle gezählt auch welche mit „?!“ und „Klick“. Manche Kapitel kommen sogar gänzlich ohne Sprechblasen aus. Man blättert irgendwie sehr schnell durch den Band. Dabei ergibt sich aber eine andere Möglichkeit eine Geschichte zu erzählen. Ständig rattert es im Kopf und man versucht die Puzzleteile zusammenzufügen.

Was ist Killy? Was sucht Killy? In welcher Welt lebt Killy? Sind nur ein paar Fragen die sich dem Leser unweigerlich irgendwann einmal stellen. Nicht jedes Kapitel knüpft an die Geschichte von dem vorherigen Kapitel an, sodass man sich weiter gedulden muss.

Wenn es wenig Text gibt, ist die Zeichnung um so wichtiger. Killy erinnert optisch etwas an Eren von Attack on Titan. Keine Angst Blame! ist nicht hässlich. Es ist ein Stil der gut zum Manga passt und durchaus Details besitzt, die man sich anschauen kann. Die Actionszenen – die es durchaus gibt – sind dabei deutlich, genau wie die Unterscheidungen der Personen.

Richtig gelesen, Killy ist nicht alleine und trifft immer wieder auf andere Wesen. Nicht alle scheinen Menschen zu sein. Insgesamt muss ich sagen das mich Blame! fasziniert. Die Geschichte könnte man sicher schnell erzählen, mit dieser stummen Vorstellung hingegen, bekommt man die Möglichkeit die Welt selber verstehen zu wollen. So reimt man sich selber alles zusammen, was unglaublich interessant ist. Nicht jeder wird mit dieser Form der Erzählung klar kommen, alle die sich an das Werk trauen und Geduld mitbringen, werden belohnt.

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