Egal ob Comic Leser oder nicht, The Walking Dead ist bekannt wie ein bunter Hund. Nach der Ankündigung bzw. nachdem ich auf die neue Serie von The Walking Dead Macher Robert Kirkman aufmerksam wurde, war mir klar: die muss ich lesen. Ohne mich zu informieren worum es geht, behielt ich die Serie im Auge. Als dann im Humble Bundle der erste Band drin war, wusste ich welchen Band ich ziemlich bald lesen würde. Und da sind wir nun. Die Serie hört auf den Namen Outcast. Worum es geht? Wie der Vergleich zu The Walking Dead ausfällt? Und ob ich weiter lese, erfahrt ich hier.

Im Reich der Finsternis

Wir erleben zu Beginn einen kleinen Streit zwischen einer Mutter und ihrer 15-Jährigen Tochter. Es ist Abend, nachdem der Streit beendet ist fragt die Mutter was ihr Sohn – Joshua – noch Abends isst. Anstatt die vermuteten Chips, ist er seinen Finger. Betsy – die Mutter – geht zum Reverend und klagt ihr Leid.

Ein junger Mann wird durch ein Klopfen geweckt. Sein Haus sieht nicht gerade Ordentlich aus. Es werden immer wieder Flashbacks gezeigt und der Verdacht liegt nahe, das der kleine Junge von zu Beginn, jetzt erwachsen ist. Aber es handelt sich um Kyle Barnes. Seine Schwester hat ihn aus dem Bett geworfen. Sie zwingt ihn an die frische Luft zum Einkaufen. Dabei treffen sie auf Reverend Anderson. Der erzählt von Joshua und das er besessen ist.

Megan nimmt gegen den Willen ihres Bruders, ihn mit zu sich nach Hause. Holly die Nichte von Kyle, spricht Kyle über seine Vergangenheit an, das führt dazu das Kyle Fluchtartig aufbricht. Nach einem inneren Kampf geht Kyle zu der Familie von Joshua. Er wurde eingesperrt und behauptet Kyle zu kennen. Der Junge greift Kyle an, als das Blut von Kyle Joshua berührt, entweicht das Etwas, was Joshua befallen hat.

Die Geschichte wird langsam aufgerollt und Kyle musste schon seine Mutter, Frau und Kind sehen, wie sie befallen waren. Deswegen lebt er abgeschieden, niemand glaubte ihm. Die Situation mit Joshua hat ihn verändert. Er reinigt sein Haus und geht auch mal vor die Tür und trifft sich mit seinem Nachbarn.

Detective Luke Masters kommt zu Kyle. Aber nicht beruflich sondern Privat. Er braucht Kyles Hilfe. Beim Verteilen von Lebensmitteln hilft Kyle Reverend Anderson. Dabei trifft er auf eine alte Frau, die sich bei der kleinsten Berührung von Kyle vor Schmerzen krümmt. Reverend und Kyle gehen auf den Vorschlag von Luke ein und gehen ins Gefängnis, um mit Terry zu reden. Kyle lernt dabei noch mehr über seine Kraft. Anderson wird von einem mysteriösen Mann heimgesucht und angegriffen. Damit endet der Band.

Mein Comic Senf

Die Erzählweise ist ziemlich schnell, aber nicht unangenehm schnell, sondern genau richtig, um den Band zu folgen und viel Story zu bekommen. Kyle macht eine Entwicklung – auch wenn es etwas überhastet ist – durch. Vom Eigenbrötler zu jemand der auf andere zugeht. Aber es sind auch noch viele Fragen offen. Wer oder Was ist der Mann der den Reverend heimgesucht hat? Wie werden so viele Menschen besessen? Warum hat Kyle die Gabe diesen Kreaturen weh zu tun und sie vertreiben.

Die Zeichnungen sollte man natürlich auch noch erwähnen. Diese sind anders, aber auch gut anzuschauen. Es wird oft Seitenweise mit wenig verschiedenen Farben gearbeitet, so dass man über die Farbgebung, eine Stimmung besser einfangen kann. Insgesamt deutlich besser als The Walking Dead. Das ist auch der einzige Vergleich den ich mache, denn alles andere ist nicht richtig vergleichbar.

Die Grundidee gefiel mir gut, auch wenn ich – wenn es nicht Kirkman wäre – die Befürchtung hätte, das die Idee schnell abnutzen könnte. Auch wenn ich die digitale Version jetzt besitze, werde ich irgendwann auch das Hardcover holen, da es a) ein Hardcover ist, b) die Serie gut scheint und c) ich die restlichen Bände auch erwerben werde 🙂 .

Erscheinungsdatum: 23.03.2015
Format: Hardcover
Seiten: 160
Autoren: Robert Kirkman
Zeichner: Paul Azaceta
Preis: 22,00 €

Meine Wertung:

vollvollvollvollhalb

Zu den anderen Outcast Bänden:

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

One Comment

  1. […] nachdem ich Outcast – Im Reich der Finsternis gelesen habe, ist der „Worst Case“ eingetreten. Ich habe von dem Comic geschwärmt und […]

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