Wenn es jemand gibt, der Batman aufhalten kann, dann ist es natürlich Batman selbst. Sollte er sich irgendwann nicht mehr an seinen Prinzipien halten, hat er Failsafe initiiert. Mit diesem Protokoll wurde Batman in ein anderes Multiversum geworfen.
Dieser Comic wurde mir von Panini Comics als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.
Band 2: Der Bat-Man von Gotham
Batman erwacht nach dem Angriff von Failsafe in einer Gasse. Ein Skelett mit Schnauzer empfängt ihn. Es ist Jimbo und nur Batman kann ihn sehen. In diesem neuen Multiversum gibt es einen bulligeren Harvey Dent und es riecht nach Venom.
Da Batman nicht gestorben und nur in einem anderen Multiversum gelandet ist, wirft die Frage auf: Hat Failsafe aus Mitleid gehandelt? Dieses Gotham City hat keinen Batman, aber es ist dennoch in Not. Sollte Batman dies ändern? “Braucht” dieses Gotham einen Batman?
Robin versucht derweil Batman zu finden. Nightwing versucht lieber den Aufstand – den der vermeintliche Tod von Batman ausgelöst hat – in den Griff zu bekommen. Jemand weiß, was in anderen Universen aus der Person geworden ist, und versucht, genau das auch in diesem zu werden. Eine Reise durch verschiedene Universen beginnt.
Mein Comic Senf
Die Zweiteilung in diesem Band ist genial. Man lernt zum einen eine neue Alternativwelt kennen und auf der anderen Seite, wie die Welt ohne Batman klarkommt. Sozusagen sind beide Welten ohne Batman. Eine schon immer, die andere erst frisch.
Diese Geschichte – eine Alternativgeschichte – in einer Hauptserie und dann auch noch Batman, ist äußerst ungewöhnlich. Das fühlt sich nicht wie die aktuelle Kontinuität an. Versteht mich nicht falsch, das ist nicht schlecht, sondern schlicht unüblich.
Ebenfalls unüblich ist der eher dürftige Zeichenstil. Nicht nur zwischen den Geschichten ist dieser unter dem Durchschnitt von Superhelden-Comics. Cool ist die Reise durch die verschiedenen Universen, da wird viel altbekanntes gezeigt.
Nach den letzten Absätzen muss ich etwas klarstellen: Diese Serie ist wohl die beste Haupt-Batman-Reihe seit Scott Snyder. Sie liefert alles, was man braucht, unterhält und liefert auch etwas Neues. Das ist ein genialer Start einer Serie.
Meine letzten Worte:
Durch die Universen
Zu den anderen Batman (4. Serie) Bänden:
Review
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Story - 8/108/10
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Zeichnung - 4/104/10
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Einsteigerfreundlich - 8/108/10
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Gesamteindruck - 8/108/10
Batman: Bd. 2 (4. Serie): Der Bat-Man von Gotham

Erscheinungsdatum: 02.12.2025
Format: Softcover
Seiten: 240
Autor*innen: Chip Zdarsky
Zeichner*innen: Mike Hawthorne, Miguel Mendonça, Jorge Jiménez, Mikel Janín, Belén Ortega, Jorge Corona
Übersetzer*innen: Ralph Kruhm
Preis: 33,00 €
Stories: Batman (2016) 131–136




2 Gedanken zu “[Comic] Batman (4. Serie) [2]”
Ich habe bereits einiges über die Serie gelesen. Die Meinungen dazu scheinen jedoch stark divergierend zu sein. Viele vertreten – wie du – die Ansicht, dass es sich um die beste Serie seit Scott Snyder handelt. Andere hingegen sind der Meinung, dass sie zu den schwächsten Veröffentlichungen im Batman-Universum gehört. Dadurch bin ich etwas unsicher geworden.
Ohne meine Meinung zu wiederholen, ist es recht offensichtlich.
Nach Snyder kam Tom King. Für mich war es keine schlechte Reihe, aber es wurde sehr langatmiges alles erzählt. Die gleiche Geschichte in weniger Hefte wäre besser gewesen. Für mich war es zäh und ich musste mich durchkämpfen.
Danach kam Tynion IV der für mich viel besser als der Ruf ist. Es ist Action, vielleicht ohne Substanz aber unterhaltsam. Besonders gefielen mir die vielen neuen Figuren die Tynion erschaffen hat.
Zsdarsky mischt ein bisschen die Themen von King und Tynion. Action und Story in einem guten Tempo. Weniger gefällt mir der Start der sehr ähnlich zu Daredevil ist – oder andersrum.
Da er in den US-Comics schon nicht mehr schreibt, macht man nichts falsch, da es „nur“ ein paar Hefte sind und dann ist es auch schon rum. Aber ich habe aktuell auch nur 2 von 5 Paperbacks gelesen. Band 3 lese ich in den nächsten Wochen.