[Comic] Im Westen nichts Neues

Lesezeit: 2 Minuten

Es gibt sehr viele Comics. Nicht nur Superhelden Comics, sondern auch ernste und mahnende Comics. Einer dieser Graphic Novels kommt von Splitter und hört auf dem Namen „Im Westen nichts Neues“.

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Der Plot

Westfront 1915. Paul Bäumer nimmt uns mit in eine andere Zeit. Er erzählt von seiner Kompanie. Er ist 19 Jahre – so gut wie jeder anderer Soldat.

Die Essensausgaben sind nur auf das Minimum beschränkt. Die Latrinen sorgen für ungewöhnliche Situationen, sein Geschäft direkt ohne Sichtschutz neben anderen verrichten, ist nicht jedermanns Sache.

Aber es ist Krieg, das heißt es gibt schlimmeres als sich vor Fremden zu entblößen. Freunde fallen, Amputationen und allgemein der Tod ist an der Tagesordnung. Wir werden mitgenommen auf Schlachtfelder, inklusive Schreie, Gas und weiteres Leid.

Mein Comic Senf

„Ein Verwundeter? Ich schreie ihm zu – keine Antwort – ein Toter.“ Dieser Satz verdeutlicht den Schwermut. Im Westen nichts Neues ist bewegend, emotional und in erster Linie zeigt es die Sinnlosigkeit eines Krieges.

Bewusst nimmt man zu Beginn nicht wahr, wer gegen wen kämpft. Man lässt die politische Thematik raus, was noch mehr die Sinnlosigkeit unterstreicht. Es sind nicht die bösen Deutschen oder Franzosen, sondern der Feind gegen den wir kämpfen müssen, weil man uns das sagt.

Kleine Dinge werden groß gezogen. So sehen die Soldaten ein Bild von einem Theaterstück. Auf dem Bild ist eine Frau zu sehen und sie ist fröhlich. Irritierend für die Soldaten.

Bonus gibt es natürlich auch. Da es sich bei der Geschichte ursprünglich um ein Buch gehandelt hat, wird der Weg zur Novel gezeigt. Zusätzlich gibt es noch ein Interview.

Man bekommt viel Text und illustriert was gerade erzählt wird. Das muss man sich bewusst machen. Eine gute – und vor allem wichtige – andere Lektüre wird hier geboten.

Meine letzten Worte:

Was Kriege bringen: Schmerz, Leid…

Review

  • 8/10
    Story - 8/10
  • 6/10
    Zeichnung - 6/10
  • 8/10
    Einsteigerfreundlich - 8/10
  • 7/10
    Gesamteindruck - 7/10
7.3/10

Im Westen nichts Neues

Erscheinungsdatum: 01.06.2014
Format: Hardcover
Seiten: 176
Autoren: Erich Maria Remarque
Zeichner: Peter Eickmeyer
Preis: 24,80 €

* Erklärung

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