Etwas Lesefutter gefällig? In einem Einzelband abgeschlossen und dann auch noch von einem weiblichen Held? Dann seid hier genau richtig. Panini hat die Captain Marvel Reihe von 2014 in einem Megaband gepackt und Anfang Oktober veröffentlicht. Was er kann, erfahrt ihr hier.

Dieser Comic wurde mir von Panini Comics als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Eine neue Hoffnung

Zu Beginn gibt es eine kleine losgelöste Geschichte und dann das typische „sechs Wochen zuvor“. Carol Danvers wird von Rodney bekräftigt die Erde zu verlassen. Im All trifft sie auf Hafensye, aber auch auf die Guardians of the Galaxy. Tic – ihr Passagier – legt sich mit allen an und entführt das Schiff von Captain Marvel. Hintergrund der Entführung ist ihre „Heimatwelt“.

Ihre echte Heimatwelt wurde zerstört und sie wurden umgesiedelt. Dort sterben sie und werden vom Kaiser vertrieben. Sie brauchen die Hilfe von Captain Marvel. Sie ist natürlich keine Diplomatin und erfährt erst einmal klaren Gegenwind. Der Kaiser lässt nicht von seinem Plan ab und möchte eine Evakuierung der gesunden Bevölkerung anstreben.

Der Grund warum der Kaiser ein so hohes Interesse an dem Planeten hat und was hinter der Krankheit steckt, wird Schritt für Schritt aufgedeckt und weiß durchaus zu gefallen. Tic und Captain Marvel reisen weiter und Rocket Raccoon hat einen weiteren Auftritt, der sehr spaßig ist. Chewie – die „Katze“ von Captain Marvel – sieht Rocket nun wirklich nicht als Katze und so fahren sie sich gegenseitig an. Rocket behauptet das es ein Flerken ist.

Die Kurzgeschichten gehen weiter, diesmal holt Tic mit der Musik von Lila Cheney, selbige an Board. Ab dann wird gereimt. Ziemlich ungewöhnlich, für ein Heft okay. Danach reist Carol auf die Erde um Weihnachten zu feiern. Es folgt eine Geschichte zu Chewie. Am Ende ihrer Reise geht es zurück zur Erde und es wird emotional.

Mein Comic Senf

Meine Gedanken beim Durchlesen der Panini Vorschau: „WHOO! Batgirl, unbedingt, das wird richtig gut. Captain Marvel, mhh….weiß net. Na okay, ich schau mal rein“. Nachdem lesen beider Megabände sah es etwas anders aus. Batgirl hat leider enttäuscht, unter anderem wegen den Erwartungshaltungen. Und Captain Marvel hat einfach nur überzeugt.

Der erste – und längste – Teil der fortlaufenden Geschichte, hat mich stark an einige Folgen von Star Wars: The Clone Wars erinnert. Die Geschichte war echt super und Captain Marvel drängte sich – trotz das sie titelgebend ist – nicht in den Vordergrund. Der kurze Auftritt der Guardians of the Galaxies war gut, aber ziemlich kurz. Mal abgesehen von Rocket Raccoon, der einen echt starken Auftritt mit Chewie hatte.

Als dann gereimt und die Vergangenheit gezeigt wurde, fiel der Band etwas ab, konnte sich aber schnell wieder fangen und weiter begeistern. Zum Abschluss wird der Band auch emotional. Wenn ich die einzelnen Protagonisten besser kennen würde, würde ich es wohl als sehr emotional ansehen. Der Band ist einsteigerfreundlich, man braucht quasi kein Vorwissen, hat man dieses, fällt es aber sicher einfacher zu folgen. Das hat aber zur Folge, das der Band sowohl für Einsteiger, als auch für hartgesottene Captain Marvel Fans geeignet ist.

Erscheinungsdatum: 02.10.2017
Format: Softcover
Seiten: 340
Autoren: Kelly Sue DeConnick
Zeichner: David Lopez, Marcio Takara, Laura Braga
Stories: Captain Marvel (2014) 1-15

Meine Wertung:

vollvollvollvollhalb

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Veröffentlicht von Vincisblog

Softwaretester, Technikaffin, Comicnerd und vieles mehr. Gerne auch etwas kleinkariert.

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