[Comic] Harley Quinn: Breaking Glass – Jetzt kracht’s!

DC hat sich neben dem Black Label dazu entschieden eine spezielle Generation anzusprechen. In diesem Fall geht es um Jugendliche bzw. junge Erwachsene Leser. Einer der vielen Titel ist Harley Quinn gewidmet. Überraschenderweise erntete der Titel sehr viel positives Feedback, also musste ich es mir einfach anschauen.

Der Plot

Es ist die Geschichte von Harleen Quinzel auf den Weg zum Haus zu ihrer Großmutter. Diese wohnt in Gotham City – zumindest hat sie das gedacht. Ihre Mutter ist beruflich für 1 Jahr auf einem Kreuzfahrtschiff tätig. In Gotham trifft Harleen nicht auf ihre Großmutter, sondern auf Mama.

Mama ist ein Drag und erklärt Harleen das ihre Oma gestorben ist, solange es ihre Mutter nicht erfährt, kann sie in Gotham bleiben. Sie geht auf die Highschool und trifft dort auf Ivy. Ivy stellt Fragen und setzt sich aktiv für Gleichheit von Frauen und Männern ein.

Millennium Enterprises von den Kane’s machen das Viertel – in welchem Harleen nun lebt – nieder. Dazu erhöhen sie die Mietpreise und wollen Eigentumswohnungen aus dem Viertel machen. Als dann auch noch der Joker auf den Plan tritt, ist die Geburt von Harley Quinn nicht mehr weit.

Mein Comic Senf

Direkt ins Auge springt der Comic, durch seine Andersartigkeit. Er hat ein ganz anderes Format als man es gewohnt ist. Der Comic ist schmaler und kleiner. Gerade die ersten Seite zeigen: das könnte schwierig werden. Denn der Comic klappt leicht zu.

Ebenfalls direkt springt die Zeichnung und die Kolorierung ins Auge. Die Zeichnungen sind gelungen, aber das wahre Highlight sind die Farben. Zu Beginn ist es grau, schwarz und weiß. Dann tauchen rote Stellen auf. Aber das ist nicht alles, die Vergangenheit kommt in gelb/orange daher und rote Hintergründe kommen auch noch vor. Richtig toll!

Die Origin von Harley Quinn sollte man entweder ausblenden oder nicht kennen. Denn sie wird hier kräftig auf den Kopf gestellt. Wer das akzeptieren kann, wird diese Version als fesselnd und gut interpretieren. Modern ist diese Emanzipierte Version zusätzlich.

Was zum Start etwas komisch wirkt, ist der Begriff Poppelfresser. Diesen verwendet Harleen für so gut wie jeden. Das ist absolut ungewöhnlich, wird dann aber so oft wieder aufgegriffen und vom Comic selbst ins lächerliche gezogen, dass es schon fast gut ist.

Dieser Comic macht einfach alles richtig und überzeugt mich auf ganzer Linie. Das ist genau dieser Comic der verschiedene Generationen ansprechen kann und Faszination für alle bieten kann. So eine Reife Harley habe ich selten gesehen, und das obwohl sie hier noch so jung ist.

Meine letzten Worte:

Überall Poppelfresser

Leseprobe bei IZNEO:

Review

  • 9/10
    Story - 9/10
  • 9/10
    Zeichnung - 9/10
  • 9/10
    Einsteigerfreundlich - 9/10
  • 8/10
    Gesamteindruck - 8/10
8.8/10

Harley Quinn: Breaking Glass - Jetzt kracht's!

Erscheinungsdatum: 10.03.2020
Format: Softcover
Seiten: 208
Autor*innen: Mariko Tamaki
Zeichner*innen: Steve Pugh
Übersetzer*innen: Anne Thies
Preis: 16,99 €
Stories: Harley Quinn: Breaking Glass

* Erklärung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Keine Kommentare “[Comic] Harley Quinn: Breaking Glass – Jetzt kracht’s!”

%d Bloggern gefällt das: