[Manga] Top 5 2019

Das Jahr 2019 ist rum und somit ist ein kleiner Jahresrückblick fällig. Früher hab ich dafür meinen Podcast Vinciscast verwendet. Jetzt ist hier der richtige Platz um Bilanz zu ziehen.

5. 20th Century Boys

Letztes Jahr war ein absolutes Urasawa Jahr. Der Auslöser liegt aber im vorletzten Jahr. Band 3, 4 und 5 von 20th Century Boys kamen aber allesamt im Jahr 2019 in der Ultimativen Edition auf den deutschen Markt. Grund genug sie hier aufzuzählen.

Die Geschichte dreht sich um einen Geheimbund rund um den sogenannten Freund. Dieser hat die Freundschaftspartei ins Leben gerufen und versucht Dinge die Kenji als kleiner Junge fantasiert hat, umzusetzen. Somit beginnt die Reise und die Frage: Wer ist der Freund?

Von einem Baby zu einem alten Greis, das sind die Gesichter von 20th Century Boys, die Urasawa glaubwürdig gezeichnet hat. Durch Zeitsprünge werden Details weggelassen und später erneut aufgegriffen, vertieft oder sogar aufgelöst. Die Spannung ist spürbar und zeichnet dieses Werk aus. Gerade bei den letzten Bänden gab es viel Abwechslung und Sprünge in der Geschichte.

Zu den Reviews der Bände 3, 4 und 5.

4. Atelier of Witch Hat

Auch auf Platz 4 sind die ersten Bände aus 2018, aber ich habe alle erst 2019 gelesen. Dieses Jahr ist von den gelesenen sogar nur ein Band erschienen, dennoch muss dieser Titel hier auftauchen. Die Rede ist von Atelier of Witch Hat.

In eine magischen Welt glauben viele das man nur eine Hexe oder ein Zauberer sein kann, wenn man als solches geboren wurde. Ist dies nicht der Fall, kann man auch nicht zaubern. Durch einen Zufall erfährt Coco die Wahrheit über das Zaubern. In der Folge versteinert sie ihre Mutter. Der einzige Weg sie wieder zu befreien ist das Zaubern lernen und den Gegenzauber anwenden.

Ebenfalls ist hier die Zeichnung ein Augenschmaus, genauer magisch. Es ist zuckersüß exakt wie die Geschichte. Auch wenn die Charaktere etwas stereotypisch erscheinen, ist es immer wieder eine Freude. Jeder Band wird direkt inhaliert (der nächste Band wird bald gelesen).

Zu dem Review von Band 3.

3. #Plüschmond

Frisch erschienen und aus deutscher Feder hat mich #Plüschmond direkt in den Bann gezogen. So sehr das ich kurz sogar über die ersten beiden Plätze Gedanken gemacht habe – und über den Manga des Monats.

Manuela ist ungern in der Schule, sie wird gemobbt, auch wenn sie es nicht so sieht – schließlich geht es anderen viel schlimmer. Sie flüchtet in die Spielewelt oder chattet mit ihrer Schwester. So richtig Hilfe sucht sie aber nicht.

Es gibt viele Geschichten über Mobbing. Die Meisten erzählen von Schlägen und anderen krassen Dingen. Mobbing kann aber auch kleiner sein, es fängt schon viel eher an. Das ganze wird in einer tollen Optik verpackt. Ein richtig guter Start.

Zu dem Review.

2. Beastars

Bevor ich das Jahr geschlossen habe, war der folgende Titel auf Platz 1. Bis ich Band 2 von dem jetzt ersten Platz gelesen habe. Knapp – aber hoch verdient – auf Platz 2 ist Beastars. Der durchaus interessanteste Titel des Jahres.

In der Welt von Beastars leben Tiere normal miteinander. Den Fleischfressern ist der Konsum von Fleisch untersagt, aber – wie sich schnell rausstellt – kann man Instinkte nicht unterdrücken. Ein Mörder geht um. Aber auch in Theater-AG ist viel Theater mit am Start.

Wo fängt man bei Beastars an? Die Optik ist grandios und man erkennt das Tier nicht nur an dem Aussehen, sondern an der Haltung, Mimik und Gestik. Dazu kommt eine gut erzählte Geschichte und eine spannende Welt. Hier geht es mit Affenzahn weiter.

Zu den Reviews von Band 1 und 2.

1. Monster

Natürlich muss Urasawa gewinnen! Auch wenn bis zuletzt Beastars den ersten Platz belegt hat, konnte der zweite Band von Monster noch eine Änderung auslösen – Manga des Monats inklusive.

Der japanisch stämmiger Facharzt für Neurohchirurgie an der Eisler-Klinik in Düsseldorf Dr. Kenzo Tenma ist die Hauptperson. Seine Fähigkeiten sind sehr gut und er gehört zur Elite. Diese Fähigkeiten werden aber von Anderen ausgenutzt. Die Folge ist das reiche Menschen bevorzugt werden. Als dann eine Mordserie beginnt, die Tenma als Verdächtigen ausspuckt, beginnt die wilde Reise.

Auch wenn es sich um einen Urasawa Titel handelt und die Zeichnungen sehr gut aussehen, geht es hier in erster Linie um das was zwischen den Zeilen steht: Menschen sind Monster. Und das wird immer wieder eindringlich und auf unglaublich direkte Arte vermittelt. Genau darüber zeichnet sich Monster aus. Aber es gibt viel mehr als nur eine Art an Monstern, auch das wird gezeigt.

Übertrieben wird es in meinen Augen aber nicht. Das sind „echte“ Menschen und Reaktionen, auch wenn man es nicht wahrhaben will, so tickt der Mensch. Tenma ist der stille Beobachter, dem erstmal alles Leid angelastet wird.

Zu den Reviews von Band 1 und 2.

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