[Comic] Low [3]

Zu wenig neues, eine interessante Geschichte, die aber immer wieder etwas hinter den eignen Möglichkeiten bleibt. Das ist das Fazit der Serie Low (bisher). Mit Band 3 habe ich den Scheitelpunkt erreicht und somit vielleicht eine gute Möglichkeit, um mal in die Glaskugel zu schauen.

Dieser Comic wurde mir vom Splitter Verlag als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 3: Ufer des sterbenden Lichts

Tajo wird von Della weggebracht, aber nicht irgendwohin, sondern nach Hause. Sie müssen Vorräte sammeln und dabei kommen alte – fast vergessene – Erinnerungen an ihre Mutter hoch. In der Voldin-Kuppel bereitet Zar Dvonyen etwas ganz anderes vor: den Angriff auf Salus.

Lena – die vorgibt die Frau von Marik zu sein – möchte mit Tajo und Della an die Oberfläche. Dort wo Zem und Stel bereits sind. Es ist heiß und hell. Das Thema Hoffnung spielt wieder eine Rolle: hat die Sonde einen anderen bewohnbaren Planeten gefunden?

Das Leben auf der Erde ist (überraschenderweise) weiter gegangen. Und die ersten Probleme an der Oberfläche werfen Stel und Zem zurück. Unter Wasser geht es auch drunter und drüber. Ist alle Hoffnung verloren und das Ende der Menschheit besiegelt?

Mein Comic Senf

Ist mein Wunsch erfüllt worden? Auf der einen Seite bleiben die „Erfindungen“ erstaunlich unspektakulär – was irgendwo auch nachvollziehbar ist, Ende der Welt und so – auf der anderen Seite bekommen wir endlich was neues. Die neuen Lebewesen auf der Erde zeigen das Sci-Fi und Weltraum Geschichten sich auch hier abspielen können.

Die Farben sind – nicht nur auf den Cover – wärmer und man bekommt wieder mehr optische Abwechslung geboten. Der Zeichenstil ist weiterhin eine interessante Mischung. Sehr gelungen und toll koloriert, aber auch hier und da etwas unsauber. Warum die Köpfe an der Oberfläche auch so verschwommen sind, ist nicht wirklich klar.

Dieser Band öffnet viele neue Möglichkeiten und hat die Serie aus dem Schneckenhaus geführt. Damit rutscht die Serie mehr in meinen Fokus und ich möchte deutlich dringender Wissen wohin die Reise führt. Die Hoffnung ist immer noch ein ständiger Begleiter.

Aber ein Thema kann man nicht verschweigen: das Ende! Wir bekommen ein neues Wesen zu sehen, es strahlt Hoffnung aus. Und was passiert mit Stel? Ihre Augen zeigen Klarheit, sie weiß auf was sie zukommt, aber wir? Wir wissen nichts und stehen nun dumm da.

Meine letzten Worte:

Ist da ein Ausweg?

Zu den anderen Low Bänden:

1 | 2 | 3

Review

  • 7/10
    Story - 7/10
  • 8/10
    Zeichnung - 8/10
  • 7/10
    Einsteigerfreundlich - 7/10
  • 7/10
    Gesamteindruck - 7/10
7.3/10

Low Band 3 - Ufer des sterbenden Lichts

Erscheinungsdatum: 01.02.2017
Format: Hardcover
Seiten: 136
Autor*innen: Rick Remender
Zeichner*innen: Greg Tocchini
Übersetzer*innen: Bernd Kronsbein
Preis: 22,80 €
Stories: Low 11 – 15

* Erklärung

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