[Comic] Batman: Das Beben [1]

Lesezeit: 2 Minuten

Große Events haben mich in letzter Zeit ein wenig angezogen. So auch das schon etwas in die Jahre gekommene Niemandsland von Batman. Ich war unsicher und nahm dann den ersten Band der Vorvorgeschichte im limitierten Hardcover mit aus dem Comicladen. Das ich schnell angetan war, sollte keine Überraschung sein.

Batman: Das Beben 1

Momo ist ein Verbrecher. Und das er ein ganz übler Typ ist, soll die Geschichte illustrieren die er erzählt. Die Geschichte wie er Batman fast Tod geprügelt hat. Dabei werden seine Erzählungen neben den tatsächlichen Ereignissen gestellt. Was zu den ein oder anderem Schmunzler sorgt. Es kommt zum Erdbeben.

Alle Gebäude von Wayne sind gegen Erdbebenschäden geschützt, außer das Wayne Manor, welches sich zirka einen Kilometer vom Epizentrum befindet. Gothams Innenstadt ist aus massiven Felsgestein verstärkt, was durch das starke Beben auseinander gerissen wird wie Pappe. Gotham brennt und Nightwing versucht Menschen zu retten.

Barbara Gordon versucht die Polizei und Feuerwehr zu koordinieren. Während Batman seinen treuen Freund Alfred versucht zu retten. Da alles eingestürzt ist, muss Bruce aus der Höhle im Taucheranzug fliehen. Dabei denkt er über das Ende von Batman nach.

Desweiteren haben wir noch diverse Kurzgeschichten zu Azrael. Dieser soll Bane der Polizei übergeben. Direkt bei der Übergabe gibt es das Erdbeben. Catwoman auf Diebestour muss nach dem Beben mit ihrer Klaustrophobie klar kommen. Auch Blackgate zerbröckelt unter dem Beben und wird sogar mit Wasser überflutet.

Mein Comic Senf

Bis zum Schluss muss man – wenn man ehrlich ist – sagen, das ja irgendwie nicht „viel“ passiert ist. Man sieht verschiedene Personen, wie sie das Erdbeben das Gotham erschüttert, erleben. Dabei wird die Geschichte aber fesselnd und emotional erzählt. Batman und die sonst üblichen Schurken treten klar in den Hintergrund. Dass dieses Erdbeben so lange Thema ist und nicht nur Starter für eine Geschichte, ist anders als üblich und deswegen auch gut. Zum Ende beginnt Batman immer mehr die Bühne an sich zu reißen und mit Pinguin tritt ein Schurke in Erscheinung.

Die Zeichnungen sind nicht wirklich schön, dafür aber detailreich und nicht von absoluter Bedeutung. Die Geschichte zieht den Leser über das grauenhafte Bild einer zerstörten Stadt. Das ist wirklich atemberaubend.

Ohne zu wissen worum es bei Niemandsland geht, zeigt dieser Band einen Weg wo die Reise hingehen kann. Insgesamt bin ich heil froh auch zu den Hardcover Bänden gegriffen zu haben – Band 2 liegt schon bereit – da es hier um den Start einer wahrscheinlichen Batman Pflichtlektüre handelt.

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