[Comic] Doomsday Clock [4]

Und da wären wir schon am Ende des DC verändernden Event Doomsday Clock. Alles wird anders, ohne ein solchen Cut zu machen wie mit Flashpoint, soll es dennoch einen frischen Wind in die DC Landschaft bringen. Ob das gelingt?

Dieser Comic wurde mir von Panini Comics als Rezensionsmuster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Die Bewertung des Comics findet aber in üblicher Vincisblog Qualität statt.

Band 4

Quis Custodiet Ipsos Custodes – oder einfach: wer überwacht die Wächter? Der Schauspieler Carver Coleman hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. In den 50ern Jahren wird er erpresst – weil er schwul ist. Sein Leben war nicht einfach bis er Dr. Manhattan traf. Jedes Jahr zu seinem Geburtstag trafen sie sich in einem Diner.

Dr. Manhattan beobachtet die Zeit und wie kleine Änderungen alles verändern. Wir erleben die Gründung der Justice Society of America, aber ohne Superman. Er kommt später auf die Erde. Dabei spielt das Metaversum eine entscheidende Rolle. Aber die Spiele an dem Metaversum werden gemerkt. Wie ein Organismus will die Welt nicht das an ihr rumgespielt wird, also stellt sie sich.

Prinzipiell ist Dr. Manhattan ein Wesen der Untätigkeit und hat dennoch Chaos auf die Welt gebracht. Russland will das Superman ausgeliefert wird und Black Adam greift mit seinen Leuten an. Wir springen durch die Zeiten, was ist Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit oder nie passiert? Die große Frage bleiben in diesem Review unbeantwortet: Was verändert sich?

Mein Comic Senf

Gehen wir chronologisch vor. Heft 10 – welches diesen Band eröffnet – ist ein Meisterwerk. Die Erzählung um den Schauspieler Carver Coleman ist unglaublich gelungen, ein neues 9-Panel-Raster wurde ausprobiert und es is packend. So packend das ich mich gedanklich auf ein Finale wie bei Watchmen vorbereite.

Das hohe Niveau kann gehalten werden – vom Prinzip auch im ganzen Band – aber dennoch bin ich nicht zufrieden. Das Ende – also das letzte Heft – wirkt wie eine Mischung aus Programmvorschau, Teaser und eine Unklarheit was denn jetzt wirklich passiert ist.

Diese Vorschau (mit Jahreszahlen) klingt interessant und wenn sie so eintrifft ist das mehr als nur interessant, aber da es kein großes Peng Finale gibt, ist es in gewisser Hinsicht enttäuschend. Versteht mich nicht falsch: Doomsday Clock ist ein tolle, lesenswerte Geschichte, die von vorne bis hinten ein sehr hohes Niveau hat, aber ein Watchmen Comic braucht ein stärkeres Ende. Ich wollte – genau wie bei Watchmen – mit offenen Mund da sitzen und ungläubig den Band schließen.

Was mir sehr gut gefiel ist eine Ebene die vielleicht nicht jeder kennt. Die Justice Society of America wurde laut Comic von Dr. Manhattan getilgt. Wie verschwand die JSA? 2011 wurde die JSA Serie wegen Flashpoint abgebrochen. Autor von Flashpoint? Geoff Johns!

Gebt mir Zeit. Ich glaube nicht das ich wirklich unzufrieden mit dem Band bin. Aber irgendwie hatte ich von den letzten Seiten einen größeren BUM erwartet. Der blieb aus, aber ein gutes Event und Crossover wurde uns geboten, was vor allem zeigt, warum es das gebraucht hat und nicht nur „Melke die Kuh“ symbolisiert.

Meine letzten Worte:

Die DC Comic Vorschau

Zu den anderen Doomsday Clock Bänden:

Review

  • 8/10
    Story - 8/10
  • 9/10
    Zeichnung - 9/10
  • 7/10
    Einsteigerfreundlich - 7/10
  • 8/10
    Gesamteindruck - 8/10
8/10

Doomsday Clock Band 4

Erscheinungsdatum: 31.03.2020
Format: Softcover
Seiten: 124
Autoren: Geoff Johns
Zeichner: Gary Frank
Stories: Doomsday Clock 10-12

* Erklärung

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