[Comic] X-Men: House of X & Powers of X [1]

Wie ihr unschwer erkennen könnte, lese ich aktuell viele X-Men Comics. Die „großen“ X-Men Experten vermissen seit langem wieder richtig starke X-Men Serien – so schlecht fand ich die letzten Reihen nicht. Aber wo sich alle einig sind: House of X & Power of X ist das nächste große Ding. Ist das wirklich so?

Band 1

Charles Xavier hat genug gesehen. Der Hass und die Ausgrenzung von Mutanten kann so nicht weitergehen. Also haben sie das Krakoa-Habitat erschaffen. Jeder Staat, der sie als eigenständigen Staat akzeptiert, kann sich zwischen folgenden Dingen entscheiden: 5 Jahre längeres Leben, Psychische Krankheiten verhindern oder das anpassungsfähigste Antibiotikum. Klingt doch schon mal verlockend.

Einige Staatsdiener werden von keinem geringeren als Magneto im Krakoa-Habitat empfangen. Sie haben sogar eine eigene Sprache, die den Mutanten bei der Ankunft in Krakoa ins Großhirn verankert wird. Statt die gesamte Welt, nehmen die Mutanten sich nur eine Insel.

In Power of X sehen wir zu Beginn Moira MacTaggert wie sie auf Charles Xavier trifft. Es ist die Geschichte von einer möglichen Zukunft, einer Zukunft mit Krakoa. 1000 Jahre in der Zukunft. Die Sinister-Linien, haben Sinister-Mutanten und dann die Ausreißer hervorgebracht. Ein Mensch-Maschine-Mutanten-Krieg hat die Welt erschüttert. Was ist passiert?

Mein Comic Senf

Diese Serie(n) überlässt nichts den Zufall. Das ist mal eine Aufbereitung. Es gibt ein eigenes Logo, eine eigene Schriftart, immer wieder Informationsseiten – die etwas Kontext liefern, die Panelaufteilung ist besonders. Also das ist kein 0815-Comic. Alleine dafür lohnt sich bereits ein Blick.

Muss man vorher etwas von den X-Men gelesen haben. Auf den ersten Blick nicht. Auch die Uncanny X-Men Serie zuvor spielt (scheinbar) keine Rolle. Und das obwohl die beiden Zeichner die selben sind – was mich persönlich etwas überrascht hat.

Der Zeichenstil ist wirklich speziell und gut. Der Start von Power of X kommt mit einem anderen Zeichenstil um die Ecke, um dann wieder in den selben hochwertigen Stil zurückzukehren. Also einen Bruch kann man optisch nicht erkennen – mal abgesehen von den kurzen Ausreißer.

Details sind überall. So steht das X in Power of X für die römische Ziffer 10 und die mathematische Potenz – also konkret spricht man es Power of 10. Die Codes und die „neue“ Sprache ist eine Neuauflage von 1984. Auch Krakoa – was ich noch nicht kannte – wurde nicht neu entwickelt, sondern stammt von 1972Interviews runden diesen Band ab.

House of X hat mich weggeblasen und absolut gut gefallen. Power of X braucht Zeit und war (rückblickend) besser, als beim lesen. Worauf ich aber gierig warte: House of X 2. Überall höre ich nur wie großartig und überraschend dieses Heft sein soll. Ich bin gespannt. Bis dahin: klare Kaufempfehlung.

Meine letzten Worte:

Was ein Start!

Zu den anderen House of X & Power of X Bänden:

Review

  • 8/10
    Story - 8/10
  • 8/10
    Zeichnung - 8/10
  • 8/10
    Einsteigerfreundlich - 8/10
  • 8/10
    Gesamteindruck - 8/10
8/10

X-Men: House of X & Powers of X 1

Erscheinungsdatum: 04.02.2020
Format: Softcover
Seiten: 108
Autoren: Jonathan Hickman
Zeichner: Pepe Larraz, R.B. Silva
Stories: House of X1, Powers of X1
Leseprobe

* Erklärung

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