Ab zum Höhepunkt! Berserk hat für mich einen glasklaren Höhepunkt. Den besten Teil der Geschichte. Dieser beginnt im 4. Band der Master Edition und findet in Band 5 seinen Abschluss. Wie gestaltet sich der ReRead? Ist es immer noch so extrem?
Falke
Der Höhepunkt ist erreicht. Wenn man eine Serie erneut liest, dann weiß man nicht nur, was passiert, man weiß auch ganz genau, wann welcher Höhepunkt folgt. Berserk Band 4 der Master Edition ist genau einer dieser Höhepunkte. Sehe ich das auch beim erneuten Lesen so?
Langsam komme ich an die Stelle, an der mir Berserk richtig große Freude gemacht hat. Das war Band 6 der ultimativen Edition. Dieser 3. Band der Master Edition endet beim 5. Band. Also bislang nicht Endstufe, oder? Hat sich meine Meinung geändert?
Größer, dicker, schwerer, härter – all das ist die Master Edition von Berserk und genau deswegen habe ich den Versuch mit Band 1 gewagt. Ich war so begeistert von der deutlich besseren Variante, dass ich mir schlicht alles noch einmal in besser geben wollte. Diesmal Band 2 (oder 3, 4 und 5).
Ich habe mit mir gehadert – zweimal. Erst als ich mit BERSERK anfangen wollte. In englischer Sprache gab es eine Master Edition, und die sah gut aus. Als Panini diese für Deutschland angekündigt hat, begann die zweite Überlegung: soll ich wechseln?
Lange gab es keinen neuen Band von Berserk mehr. Kentaro Miura konnte sein Meisterwerk nicht mehr finalisieren, also mussten andere in die Breche springen, gerade was die Zeichnungen anbelangte. Kommt die Serie zu einem Ende? Und wie ist es?
Dem Ende so nah! Immer wieder kann Berserk mit überraschenden Wendungen und verrückten Geschichten überzeugen. Dazu kommt der düstere Look. Mit Band 20 sind wir sehr nah am Ende angelangt. Ob man das schon merkt, habe ich mich gefragt.
Vollgepackt und genial, das ist durchaus ein Feedback für einen Manga Band, was man sehr gerne hört, so gerne, dass man mit viel Freude zu dem nächsten Band greift. Kann der 19. Band in die großen Fußstapfen vom Vorgänger treten? Oder ist der Fußabdruck schlicht viel zu groß?
Ich war auf den 18. Band von Berserk heiß drauf. Dazu die Szenerie mit Guts auf hoher See verspricht sehr viel. Wie schon mehrmals gesagt, kann man bei Berserk nie so recht wissen, was auf einen zukommt. Und das ist auch bei Band 18 der Fall.
Immer wieder und immer weiter, das ist die Devise beim langlaufenden Manga-Reihe Berserk. Das Unerwartbare ist der Standard bei der Serie und somit gehe ich auch in diesen Band mit einem ungewissen Gefühl an die Sache. Was erwartet uns diesmal?
Abwechslung und überraschende Ereignisse waren zuletzt sehr präsent bei Berserk. Mit dem 16. Band geht Kentaro Miura sogar noch einen Schritt weiter. Die Probleme reißen nicht ab und Guts steht immer wieder kurz vor seinem eigenen Ende.
Immer wieder fröhlich nehme ich einen neuen Band von Berserk entgegen und fange gierig an zu lesen. Das Beste ist und bleibt das Unerwartbare. Man kann nicht damit rechnen, ob es viel zu lesen gibt, ob viel Gewalt oder Nacktheit auftaucht. Dafür weiß man, es wird immer spannend.
Der Harnisch des Berserkers und die vielen Wunden von Guts sind ein großes Problem am Ende des 13. Bandes. Und mit diesem Thema wird es direkt losgehen. Wie dieses Herzschlag-Finale ausgeht? Übernimmt sich Guts? Verliert er einen Kampf?
Es ist wieder Berserk Zeit! Das ist aber auch immer eine Wundertüte. Alles ist möglich und vor allem kann man nie wissen, was gerade groß im Fokus steht. Ist es nackte Haut, Gewalt oder eine große Geschichte? Vorher so was wissen? Kaum bis gar nicht möglich.
Das Berserk eine gute Serie ist steht außer Frage, leider waren die letzten Bände etwas schwächer. Das muss aber nicht so bleiben. Auch wenn Band 12 kein ganz so cooles Cover hat, habe ich hohe Erwartungen an den Band, ist das berechtigt?
Ein großartiger Band lag hinter mir und nur die Wartezeit auf Band 11 war der negative Punkt. Überschwänglich in den nächsten Band starte ich dennoch nicht, und warum das schon eine kleine Vorahnung ist, möchte ich nun ausführen.
Wie heiß bin ich auf einen neuen Berserk Band? Die Antwort dürfte klar sein: Folie ab und direkt los gelesen. Vieles auf dem Lesestapel wurde übersprungen, nur um a) schnell den neusten Band zu lesen und b) schnell euch ein Review zu präsentieren.
Manchmal überschlagen sich die Ereignisse in kurzer Zeit. BERSERK gefiel mir immer besser und dann kam Band 8, der nicht ganz so stark war. Danach erschütterte die Meldung das Kentaro Miura – der Mangaka von BERSERK – viel zu früh gestorben ist. Rest in Peace!
Dafür das ich BERSERK aktiv verfolge, ist der letzte Band schon eine halbe Ewigkeit her und das ausgerechnet nachdem wir wieder in der Gegenwart angekommen waren. Gerade der neue Blick auf den Gegenwart-Guts hat mich interessiert. Ist er immer noch ein Arsch?
Fester Bestandteil meiner Leseroutine ist mittlerweile BERSERK. Ich bin in die Welt eingetaucht und erlebe immer wieder Überraschungen, noch brutalere Szenen als bisher und nackte Haut. Dabei stellt jeder Band den vorherigen in einen dieser Punkte in den Schatten. Natürlich auch in Band 7.
Ich hätte niemals gedacht das mich Berserk so sehr in den Bann zieht. Es gab Phasen da war ich nicht so richtig heiß auf den nächsten Band. Diesmal ist es definitiv anders. Nachdem Prinzip: egal was passiert, es ist Berserk und muss damit gut sein. Auch diesmal gibt es da keine Ausnahme.
Jeder große Kämpfer muss auch mal seinen eigenen Weg gehen. Auch Guts hat sich dafür entschieden. Was daraus entsteht wird für den Leser großartig, für die Protagonisten eher nicht.
Der gesamte dritte Band von der Berserk Ultimativen Edition hat sich um die Zeit von Guts bei den Falken gedreht. Wann geht es wieder in die Gegenwart? Mit dieser Frage habe ich Band 4 geöffnet – Spoiler: und beendet.
Band 2 von Berserk hat die schreckliche Vergangenheit von Guts präsentiert. So krass und eindringlich, das die Reihe seine Daseinsberechtigung alleine daher unter Beweis stellte. Klar das die Erwartungshaltungen so für Band 3 groß sind.