[Test] iPhone 6s Plus

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Nachdem Apple letztes Jahr den Nimbus des „No one buy a big phone“* Mythos gebrochen hat, folgte dieses Jahr das „übliche“ S-Modell. Das bedeutet meist Produktpflege, also gleiches Design, mit neuen Elementen unter der Haube. Was das iPhone 6s Plus kann, und was es nicht kann, erfahrt ihr hier.

Warum ein iPhone 6s Plus?

Fangen wir mit einer recht polemischen Frage an. Einige die mich etwas länger kennen werden sich verwundert die Augen reiben und laut schreien „Ein iPhone? DU?“. Lange war ich für viele ein Apple Hater, Rückblickend würde ich es nicht ganz so krass formulieren, aber ist der Ruf erst einmal ruiniert…

Mein Daily Driver ist knapp 1 Jahr alt und von der Hardware noch immer ein wahrer Traum. Es handelt sich dabei um ein HTC One M8. Leider wurde das Betriebssystem immer mehr zur Hürde. Vor allem das Update auf Lollipop machte vieles deutlich schlechter. Es soll sich hier, aber nicht um Android drehen (wer trotzdem zwei drei Takte lesen will, kann hier weiterlesen). Fakt ist, ich wollte mal was anderes testen und Windows Phone (oder Windows 10 Mobile) ist leider für mich nur eine Randnotiz. Hintergrund: die Appauswahl und die mangelnde Wearable Unterstützung. Da ich bei iOS, die Appauswahl und die Wearable Unterstützung – die ich bereits vom iPad und diversen Trackern kenne – schätze, fiel die Auswahl auf ein iPhone.

Zweiter Teil dieses Blocks: warum das Plus und nicht das „normale“ iPhone? Hier ist die Antwort leichter: das iPhone 6s ist mir schlicht zu klein. Das Plus ist zwar groß, und ich wäre mit 5 oder 5,2 Zoll durchaus zufriedener, aber die gibt es halt nicht.

Dritter Teil: Zum ersten Mal bietet Apple 4 Farben an. Also warum die Farbe Space Grau? Ich finde den oberen Bereich vom iPhone nicht so prall. Die Lautsprechermuschel, darüber der Näherungssensor und links die Frontkamera. Besonders fällt dies bei der weißen Version auf. In der schwarzen Front ist der Näherungssensor quasi unsichtbar. Da bei den Farbe Silber, Gold und Rosé Gold die Front weiß ist, blieb nur Space Grau übrig.

Damalige Kritik

Was waren denn die Punkte warum ich früher Apple und ihre iPhones kritisiert habe?

Preis!

In meinen Augen verlangt Apple zu viel für das Gebotene. Das hat sich auch immer noch nicht geändert. Ich will aber nicht in das Horn blasen „Das Gerät kostet in der Herstellung XYZ Euro und dann so und so viele Euro mehr im Verkauf“, denn mir ist die Marktwirtschaft und die Bestimmung des Preises durchaus bewusst. Trotz allem, ist und bleibt ein iPhone Luxusgut. Dafür ist das Telefon auch sehr Preisstabil, wer es gut pflegt, kann es noch Jahre später für gutes Geld verkaufen.

Displaygröße!

Was einige gut fanden – und immer noch gut finden würden – ist für mich nicht mehr Zeitgemäß. Und zwar die 3,5 beziehungsweise 4 Zoll. Wie oben schon beschrieben ist mir schon das „normale“ iPhone 6s Modell zu klein. Mit dem Plus Modell wurde dieses Problem beseitigt.

Eingeschränktes Betriebssystem!

Man fühlt sich gefangen, friss oder stirb, gefällt dir das Design nicht, hast du halt Pech. Du willst etwas anderes Einstellen (z.B.: Tastaturfarbe, Schriftart, Icons), dann bist du hier falsch. Das gilt noch immer, aber iOS ist besser geworden. Man kann es mehr seinen Wünschen anpassen, auch wenn nicht so stark wie unter Android.

Schlechte Technische Ausstattung!

Immer noch ist das iPhone „hinter“ der Zeit. „Nur“ Dualcore Prozessor und 2 GB Arbeitsspeicher, der Akku ist winzig und NFC gibt es nur mit Apple Pay. Kabelloses Laden gibt es auch nicht. Aber dafür hat Apple ein Gerät im Peto was Software- und Hardwareseitig auf einander abgestimmt ist. Es gibt Momente da schaute ich mein „altes“ Telefon an und fragt es „Du hast wirklich einen 4-Kern-Prozessor in dir? Sicher?“. Gemerkt hat man das nicht immer. Die anderen Punkte sind teilweise immer noch aktuell, aber man muss sagen, wenn Apple etwas in das iPhone aufnimmt, wird es meist besser umgesetzt.

Bevor wir mit dem tatsächlichen Test beginnen, will ich noch darauf hinweisen, dass ich oft den Vergleich zu meinem „alten“ Daily Driver heranziehe. Ich weiß das es in diesem Test primär um das iPhone gehen soll, aber man vergleicht so oder so mit den Vorgängern, das macht ihr bei einem neuen Gerät sicherlich auch. Also wundert euch nicht, wenn ihr ab und an einen Schwank vom HTC One M8 lest.

Zweiter Hinweis: Der Test ist ziemlich lang, nehmt euch die Zeit! Man muss nicht alles an einem Tag lesen, der Artikel wird noch einige Zeit online sein 😉 .

*) Zitat von Steve Jobs

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