[Comic] Geschichten aus dem Hellboy Universum [3]

Manchmal braucht man nur einen Comic und man ist komplett verfallen. So erging es mir mit Hellboy Kompendium. Mit „Geschichten aus dem Hellboy Universum“ gibt es mehr Futter. Was das so für Futter ist, möchte ich kurz – guter Witz 🙂 – illustrieren.

B.U.A.P.: 1948

Die erste Geschichte erzählt vom 4 Jahre alten Hellboy. Auch wenn er kleiner und jünger ist, raucht er schon und verhält sich schon etwas „älter“. Die Frage geistert umher das eine Bombe verantwortlich dafür ist, das Hellboy existiert.

Trevor erzählt von Schamanistischen Ritualen und Hexenzirkel, auch von Geomantik. Das ist die Erklärung für eine verzerrte Realität. Anna Rieu glaubt an ein Paralleluniversum. Ihr merkt schon, es ist es eine etwas andere Hellboy Geschichte.

B.U.A.P.: Vampir

Agent Anders hat genug und verlässt 1948 die B.U.A.P., er will Hekate finden. Aber nicht irgendwo, sondern dort wo Vampire ihr huldigen. Der Weg führt ihn nach Ce Sky Krumlov in der damaligen Tschechoslowakei. Dort trifft er auf Hana Novarov und bekommt eine Tour. Sie folgen der Moldau, zu einem Friedhof.

Anders findet Wilhelm und es kommt zum Kampf gegen Vampire. Auch hier tut sich der Band noch schwer mich zu überzeugen.

Hellboy: Die Höllenbraut

Die Höllenbraut besteht aus mehreren kurzen Geschichten. Hier eine Auswahl. Hellboy in Mexiko. Es kommen in dieser kurz Geschichten Wrestler, ein Pfarrer und Monster vor. Am Tag kämpfen Hellboy und die Wrestler gegen die Monster, in der Nacht saufen und feieren sie.

Eine weitere Geschichte mit dem Namen Sullivans Belohnung erzählt von Mister Sullivan. Er hat die B.U.A.P. gerufen, da er ein Haus geschenkt bekommen hat, das Leute umbringt. Ziemlich interessant und gut erzählt.

Die Höllenbraut kommt natürlich auch noch vor. Teresa Cipriano ihr Name und sie wird entführt. Eine okkulte Opferung wird ausgetragen und Hellboy muss sie retten. Lustig ist noch ein Geschichte mit einer Kuh in Unterhosen, die mit Hellboy gegen Außerirdischen kämpft.

Hellboy: Mitternachtszirkus

Die letzte Geschichte ist etwas kürzer. Hellboy ist wieder der kleine Junge und flieht von der B.U.A.P. – er fühlt sich nicht ernst genommen. Er kommt zu einem Zirkus und es wird eine Pinocchio Analogie erzählt. Das weiß zu gefallen.

Mein Comic Senf

Während der erste Kompendium Band mich direkt in den Bann gezogen hat (und 10 von 10 Punkte abgesahnt hat), ist dieser Band nur langsam und stotternd gestartet. Die ersten Geschichten war nichts für mich, obwohl sie nach der Geschichte noch etwas nachgewirkt hat. Mit dem Kurzgeschichten Modus war ich wieder begeistert. So gefiel mir Sullivans Belohnung unglaublich gut.

Wie bei diesem dicken Schinken zu erwarten war, gibt es viele Skizzen, Zeichnungen und Prosa Text an allen Ecken. Man weiß vor der Geschichte die Entstehung der Geschichte und nach der Geschichte sieht man die Entstehung. Top!

Die Geschichten aus dem Hellboy Universum sind etwas anders, aber dennoch vertraut. Die Bände 1-3 sind nur noch rar und schwer zu bekommen. Wenn doch, dann muss man tief in die Tasche greifen. Für Sammler von seltenen Comics oder als Geldanlage sind die Bände sehr gut geeignet. Inhaltlich kann man auch nicht meckern. Es ist nicht das Kompendium Niveau, aber ein gutes Niveau ist es allemal.

Hellboy bieten tolle Geschichten die immer wieder überzeugen und deswegen kann man eigentlich nie genug Hellboy Comics haben. Schaut euch welche an, ihr werdet es nicht bereuen.

Zu anderen Hellboy Comics:

Kompendium:
1
Geschichten aus dem Hellboy Universum:
3

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