Eine interessante Alternativgeschichte hat uns Tom Taylor mit dem ersten Band von Batman und die Ritter aus Stahl geliefert. Zeit, dass die Serie (vorerst – es ist schon ein Nachfolger angekündigt) ein Ende findet. Geht es unterhaltsam weiter?
Comic
Wenn Serien Erfolg haben, entwickeln sich häufig auch Spin-Offs. Diese haben oft nicht die gleiche Qualität wie die Hauptserie, liefern aber gelegentlich einen Mehrwert. Das Universum wird größer, es gibt mehr zu entdecken. Wie sieht es beim zweiten Band von House of Slaughter aus?
Wenn Fred Duval und Didier Cassegrain einen Roman von Michel Bussi adaptieren, bin ich seit Schwarze Seerosen an Bord. Eine schnelle aufregende Story, der mit einem Plottwist den Lesenden aus den Latschen kippen lässt? GIB MIR MEHR!
The Last Ronin hat die Turtles – um genau zu sein: einen Turtle – in eine Endzeitstimmung versetzt. Wie konnte es so weit kommen? Dafür gibt es jetzt den Prequel, aber in gewisser Hinsicht auch einen Sequel. Klingt schon mal nach einer interessanten Kombi.
Als Amazon mit Comixology Originals zur großen Comic-Offensive geblasen hat, habe ich es ignoriert – trotz dass alle Comics kostenlos als Prime Mitglied lesbar sind. Aber ein Titel ist mir ins Auge gefallen. Wenn der Autor Scott Snyder und der Zeichner Greg Capullo heißen, muss man hinschauen.
Da ist er nun der erste Band aus dem neuen Bereich „Splitternackt“ vom Splitter Verlag. Das sind Comics, die in die Kategorie Erotik passen. Wie ihr wisst, lese ich gelegentlich Comics aus diesem Bereich, also habe ich mit Spannung die Ankündigungen angeschaut.
Soll ich es wirklich noch einmal wagen? Marvel 1602 war (bisher) der einzige Comic, den ich abgebrochen hatte. Geschwollene Sprache und das ich es in Englisch gelesen habe, hat mir nicht zugesagt. Trotz allem habe ich mich durchgerungen und mir den Band in Deutsch erneut angeschaut. Hat das geholfen?
Recht lange habe ich ein Auge auf den neuen Schweizer Verlag Skinless Crow geworfen. Einer meiner Blicke fiel auf Mind Mgmt. Aber wie sooft bin ich manchmal schüchtern. Gut, dass mir der Weihnachtsmann den ersten Band von selbiger Serie unter den Baum gelegt hat.
Batman vs. Robin hat das Event Lazarus-Planet eingeläutet und bei mir nicht unbedingt große Begeisterung ausgelöst. Mit dem ungewöhnlichen Team-Up von Wonder Woman und Shazam geht es in das Kapitel 3. Ist das mehr nach meinem Geschmack?
OH, eine neue Deluxe Version und dann noch eine gelobte Serie. Der Titel: The Authority, der Autor: Warren Ellis (Transmetropolitan). Sollte ich mir vielleicht doch mal anschauen, oder? So ist damals geschehen und ich habe mich in die Welt von The Authority gewagt. War es das wert?
Comics von Darwyn Cooke sind für mich immer etwas besonders. Dieser Band ist einer seiner letzten Arbeiten, sodass sogar sein Freund/Feind Ed Brubaker eine Geschichte beigesteuert hat. Was kann der zweite Band der Martini Edition?
Außer die Swamp Thing Comics von Alan Moore und eine Kurzgeschichtensammlung habe ich bisher nicht viel vom grünen Ding gelesen. Eine Miniserie von Jeff Lemire kommt da genau richtig. Was kann die Miniserie oder kommt sie direkt aus der Hölle – der grünen Hölle um genau zu sein?
Was war das bitte für ein verrücktes Comic-Jahr? Ich wollte über viel mehr Titel (erneut) schreiben und deswegen gibt es dieses Jahr keine Top 5, sondern eine Top 8. Welche Comics haben mich 2023 am meisten beschäftigt und sind auch in deutscher Sprache im Jahr 2023 erschienen?
So richtig konnte mich der erste Band von Batman vs. Robin nicht überzeugen. Damit hätte das Event Lazarus-Planet auch sein Ende gefunden. Aber ich habe mir dennoch den nächsten und letzten Band angeschaut. So schlimm kann es nun auch nicht mehr werden, oder?
An einem unbekannten Ort in der Welt wacht jemand auf und denkt sich: „Mensch in Deutschland leben, das lohnt sich, und das viele Geld, was man da bekommt“. Und dann beginnt eine Flucht nach Deutschland. Dieser Gedanke, ist nicht nur vollkommen bescheuert, eine Flucht ist sehr gefährlich und das illustriert der Comic: Games von Patrick Oberholzer sehr gut.
Eine Zombiewelle, die alles ändert und darüber nachdenken lässt, was im eigenen Leben alles wirklich falsch läuft, mag vielleicht keine komplett neue Story sein, aber die Umsetzung entscheidet. Wie schlägt sich die Graphic Novel-Adaption von „Tote wird man nicht los“?
Seit einigen Jahren sind Bücher über „Unnützes Wissen“ im Trend. Was will man mit einem Buch über Wissen, was man nie wieder benötigt? Oder ist es nur eine Ausrede der Autor*innen, wenn man vermeiden möchte, dass die Kritik über das „Wissen“ in solchen Büchern belanglos ist? Oder ist es schlicht Unterhaltung?
Der Konsum von Comics auf Marvel Unlimited hat einige Vorteile. Man kann leicht in Serien reinschnuppern. Manchmal entdeckt man dann eine Perle. So geschehen mit einigen Star Wars Darth Vader Serien. Diese liefern einen Mehrwert für alle Fans der Filme und des „düsteren“ Protagonisten. Eine Deluxe Variante ließ mich zugreifen.
Sean Murphy ist bei mir mittlerweile eine sichere Bank, ob es nun The White Knight oder Tokyo Ghost ist. Erneut entführt uns Murphy in eine andere Welt und das in einem abgeschlossenen Band. Titel und die grobe Idee klingen gut. Kann dieses Konzept auch im Comic überzeugen?
Kaum habe ich den ersten Band aus dem „The Bone Orchard Mythos“ gelesen, kommt nun schon der zweite Band. Allein der Titel und das Cover von Zehntausend schwarze Federn ist sehr interessant und sorgt schon für Überlegungen. Worum geht es in diesem Band? Wie stark sind die Bände miteinander verwoben?
True Crime ist aktuell in vielen Medien sehr beliebt. Ob nun als Podcast oder als Serie auf Streaming-Plattformen, es scheint großes Interesse an Verbrechen vorhanden zu sein. Also warum nicht mal ein True Crime Comic? Mit dem sperrigen Titel „Schon gehört, was Ed Gein getan hat?“ möchte ich euch einen Comic aus diesem Bereich vorstellen.
Optik ist nicht selten besonders wichtig, um sich für etwas zu entscheiden. Aber noch nie hat mich ein Zeichenstil so stark zu einem Comic getrieben wie in dem Fall von The Tea Dragon Society. Kann auch die Story überzeugen, oder habe ich mich nur in den Stil verguckt?
Harlem – ein Viertel in Manhattan – ist vielen sicherlich bekannt. Es ist unter anderem das Zentrum der afroamerikanischen Kultur. Wenn man dann genau in dieses Viertel während der Weltwirtschaftskrise geworfen wird, sollte klar sein, dass das hier kein Spaziergang wird. Was liefert der Comic fernab von dieser Rahmenhandlung?
Ein Versus-Comic? Habe ich nicht schon oft betont, wie mir das missfällt? Aber was ist, wenn der Comic behauptet, zu einem großen Event zu gehören? In dem Fall ist es der Lazarus-Planet und ich, bin schwach geworden. Und dann? Ein Grund zum Bereuen?
Üblicherweise lese ich einen Comic, mache ein paar Tage später Fotos und weitere Tage später einen Blogbeitrag. Diesmal ist alles anders. Wenn ich gestern nicht hundemüde gewesen wäre, hätte ich diesen Comic ausgelesen, das habe ich heute nachgeholt. Und jetzt kommt der Beitrag, lest selbst, warum ich nicht anders konnte.
Und noch mal Reborn. Der Name des aktuellen Erzählstranges von Black Hammer, könnte nicht passender sein. Reborn – Wiedergeburt – passt so gut dazu, dass die Serie wieder zu alter Stärker zurückfindet. Schlecht war sie nie, aber es war irgendwie voller Geschichten und wenig Hauptgeschichten.